Monika Stadlmann
Geburtsdatum: 10.11.1977
Wohnort: Oberalm (Salzburg)
Ausbildung: Mag. Sportwissenschaften (Schwerpunkt Trainingslehre); Lehrwart Geräteturnen + Triathlon; Staatlich geprüfte Trainerin für Triathlon
Beruf: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sportwissenschaften in Salzburg; Leistungsdiagnostikerin im Olympiazentrum Hallein/Rif;
Verein: Tri Alpin Radstadt
Ironmanbestzeit: 9.53.15
Trainer: Mag. Daniel Tagwerker
Der Schrei von Moni, oder war der doch von Munch ;-)
Meine Hobbies: Nachdem ich rein der Definition nach ja kein Profi bin, ist mein allerliebstes Hobby mein Sport! Mit Arbeiten und Training bleibt da natürlich nicht so besonders viel Zeit für andere Dinge, doch es gibt da schon noch so einiges das ich sehr gerne mache und das im Moment alles auf meiner Liste "wenn ich mal keinen Sport mehr mache" steht! Wer weiß, vielleicht schlag ich nach meiner sportlichen Karriere ja eine zweite Karriere als Sängerin oder als Malerin ein ;-)
Wie ich zum Triathlon kam: Als kleines Kind war ich alles andere als begeistert vom Ausdauersport. Berggehen oder Radfahren war nur sehr wiederwillig drin, und trotzdem hatte ich schon meinen Traum, einmal ganz Oben zu stehen! Der Traum blieb, die Sportart änderte sich. Waren es früher noch Bode, Balken, Sprung und Stufenbarren, so sind es heute Schwimmbrille, Fahrrad und Laufschuhe!
Abgeworben wurde ich damals sogar vom Turnverein in dem ich trainierte! Unser Verein hatte am Wallersee seinen eigenen Triathlon (das Wort war mir noch völlig fremd), uns so wurde mir eines Tages eine Ausschreibung dazu in die Hand gedrückt. Verrückt genug war ich ja wohl schon, um bei allen möglichen Wettkämpfen zu starten in Sportarten die ich noch nie ausgeübt hatte, hauptsache Wettkampf :-) Und so kam es, dass ich 1994 in Henndorf am Wallersee meinen ersten Triathlon finishte!
Damals war noch alles ganz anders. Typen mit Neos gabs nur sehr selten, und wurden von uns wie die vollen Stars angesehen. Rennräder hatten wir auch noch keine, und so etwas wie eine Wechselzone gabs gleich schon gar nicht, dafür aber genügend Büsche und Hausmauern!
Richtig Trainieren begann ich erst ca. 2 Jahre später und auch die Rennen wurden immer mehr und immer länger! Irgenwann kam dann mein Bruder mal mit einer Ausschreibung zum Ironman in Roth an, bei dem er starten wollte. Schon verrückt, sooo lange, das konnte ich mir nicht vorstellen! Deshalb war meine erste Bekanntschaft mit derartigen Veranstaltung jene als Betreuer und Zuschauer!
Es faszinierte mich, doch ich konnte mir nicht vorstellen das auch jemals zu schaffen! Im Jahr 1999 wollte ich mich dann ersmals über eine Halbdistanz wagen, was mir allerdings durch eine Verletzung eine Woche vor diesem Rennen vereitelt wurde. Doch irgenetwas fehlte mir in der Saison, eine Herausforderung. Rein Zufällig bekam ich wenig später eine Auschreibung vom Triathlon in Poderstdorf in die Hände, nicht, dass ich dort starten wollte, aber die Ausschreibung war verlockend. Um den Frauenanteil im Berwerb zu steigern, bot der Veranstalter in diesem Jahr nämlich allen Frauen an gratis an den Start zu gehen. Zu verlieren hatte ich somit nichts, also meldete ich mich "Just for fun" einfach an!
Bis zum Schluss glaubte ich nicht so recht, dass ich das durchziehen würde, so unbekannt waren mir derartige Distanzen. Doch glauben heißt bekanntlich nichts wissen, und so stand ich am 4. September 1999 am Start meiner ersten Langdistanz!
Unglaublich, ich finishte, ich hatte meinen Spaß und ich war mit 10.52 Std. auch noch so richtig schnell! Ich hatte mich verliebt!!!
Mein sportlicher Werdegang: Nach dem ich 1999 meine erste Langdistanz absolvierte, und Gefallen an dem Ganzen fand, meldete ich mich 2000 beim Ironman in Klagenfurt an! Prommt wurde ich dort auch gleich österreichische Staatsmeisterin!
Gemeinsam mit meinem damaligen Trainer mit dem ich seit kurzem zusammen arbeitete beschloss ich, zunächst einmal wieder auf die Kurzdistanz zu wechseln um mehr an meiner Schnelligkeit zu arbeiten. Einige Einsätze im Europacup mit teilweise sehr guten Platzierungen folgten!
Ende 2002 startete ich erneut auf der Langdistanz und zwar bei der ITU Weltmeisterschaft in Nizza (4 - 130 - 30km). Als Gesamt 26. konnte ich in meiner Altersklasse den Weltmeistertitel bei den Amateuren erzielen!
Ab dem Zeitpunkt war es für mich klar, mein Herz gehörte der Langdistanz! Viele weitere Rennen folgten. Der erste Höhepunkt kam dann 2005 mit meinem Antreten beim Ironman auf Hawaii! Als gesamt 41. durfte ich in meiner AK bei den Amateuren erneut aufs Podest steigen!
Nachdem ich bereits ein Jahr alleine trainiert hatte beschloss ich mir wieder einen Trainer zu suchen. Mir war es schon immer wichtig einen Trainer zu haben der an mich glaubt. Genau das fand ich bei Daniel Tagwerker, der damals zwar noch keine Erfahrungen als Trainer hatte aber davon überzeugt war, dass aus mir noch eine sehr gute Triathletin werden kann!
Seit 4 Jahren starte ich jetzt schon als Profi! Ich bin sehr viel auf der Welt herum gereist, konnte tollte Erfahrungen machen, hatte sehr erfolgreiche aber auch einige weniger erfolgreiche Rennen! Meine Ziele sind hoch gesteckt und ich bin überzeugt, dass noch viele weitere spannende Herausforderungen in der Welt des Triathlons auf mich warten!