Triathlon Zell am See: Umwege erweitern die Ortskenntnis...

...hab ich scherzhafterweise zu meinen Trainingskollegen immer gesagt, wenn sie sich bei einer Radausfahrt mal wieder verfahren haben! Dumm nur, wenn es einem dann selber passiert, dümmer, wenn das in einem Rennen der Fall ist, und am dümmsten, wenn man dadurch in Führung liegend einen riesen Vorsprung einbüßt!

So geschehen beim erstmals wieder ausgetragenen Kurzdistanz Triathlon in Zell am See. Das Wetter meinte es zunächst einmal sehr gut mit uns. Nach Strömendem Regen bei der Anfahrt zeigte sich während des Bewerbes sogar die Sonne. Der Schwimmstart war herrlich. Wir 50 Damen durften 15 min vor den Herren starten, wodurch für mich der Weg frei war und ich ungehindert mein Tempo schwimmen konnte. Als erste aus dem Wasser trödelte ich leider viel zu viel in der Wechselzone und musste am Rad erst wieder einige Konkurrentinnen einholen. Doch schon nach wenigen Kilometern war ich an der Spitze und ich führte das Komplette Feld an, keiner vor mir :-) Das war ein tolles Erlebnis. Leider konnte ich diesen Vorsprung nicht bis ans Ende der Radstrecke bringen, denn bei Kilometer 27 fand ich leider nicht mehr die richtige Abzweigung zurück und verlängerte meinen Radausflug um gute 2km. Mit einer ordentlichen Aufholjagt konnte ich einige Mädls bereits am Rad wieder einholen um als 5. auf die Laufstrecke zu gehen. Nicht mehr so besonders motiviert lief ich einen passablen 10km Lauf und kam dann schließlich als 4. etwas deprimiert ins Ziel!

Resümee des Tages: Meine Form stimmt mich absolut zuversichtlich für die noch ausstehenden Rennen, und, als Profi sollte man vielleicht vor einem Rennen das man nicht kennt einen kurzen Blick auf den Streckenverlauf riskieren :-)