09.53.57 - Mit solider Leistung zum 17. Ironman Finish

Perfekte äußere Bedingungen machten den Ironman Austria am Sonntag zu einem wahren Rekordbewerb! Weltrekord bei den Männern, Streckenrekord bei den Frauen, persönliche Bestzeit, aber auch Negativrekord weil schlechteste Platzierung die ich je in Kärnten erreicht habe! Das Rennen am Sonntag hatte einfach alles zu bieten! 

Doch es war leider wieder einmal nicht das Rennen, dass ich mir erwartet hatte!

Pünktlich um 7.00 in der Früh bei noch sehr frischen Außentemperaturen starteten wir mit leichtem Vorsprung auf das Hauptfeld in das Rennen! Das Schwimmen war wie immer keine große Herausforderung. Nach 55min stieg ich aus dem Lendkanal um zum ersten Mal in die neue Wechselzone zu laufen! Der Weg war bei weitem nicht so lange wie ich befürchtet hatte, und so hielten sich die Wechselzeiten auch diesmal in Grenzen. Bereits zu Beginn der Radstrecke merkte ich, dass ich mir nach St. Pölten um sonst Sorgen bezüglich meiner Radform gemacht hatte. Ich spulte meine Kilometer ab, ignorierte die meiste Zeit die netten Gruppen die mich überholten und kämpfe mich näher und näher an eine super Radzeit ran! 5.03, perfekt!! Nach 6 Std Renndauer ging ich auf die Laufstrecke, und das sollte es gewesen sein. Mit dieser Ausgangsposition und meiner heurigen Laufform konnte doch eigentlich nichts mehr schief gehen. Kontrolliert und mit guten Kilometerzeiten machte ich mich auf den ersten Halbmarathon! Der Magen rebellierte die Beine wurden schwerer und die Kilometerzeiten tendenziell immer langsamer. Doch ich kämpfte. 1.42 nach 21km. Nich top, aber immer noch ausreichend für eine tolle Zeit! Doch die Schmerzen wurden immer stärker. An Essen war schon lange nicht mehr zu denken, und der Wunsch nach stehen bleiben wurde immer größer, und dann, bei Kilometer 24 tat ich das auch. Auf einmal waren all meine Ziele in weiter Ferne gerückt. Jedes neuerliche Loslaufen tat enorm weh, doch ich zwang mich dazu weiter zu laufen.  Ich konnte nicht schon wieder aufgeben und alle meine Freunde am Streckenrand enttäuschen die mich schon den ganzen Tag so toll angefeuert hatten! Doch immer wieder musste ich Gehpausen einlegen und sie waren zu viel. Zu viel um Vorne mitzumischen, zuviel um meine Traumzeit zu erreichen, zu viel um mit erhobenen Händen ins Ziel einzulaufen!

 

9.53.57.  - Platz 25. Ehrlich, hart erkämpft, aber leider nicht ganz das was ich wollte!

Klagenfurt wird mich so schnell wahrscheinlich nicht wieder sehen! So macht Triathlon keinen Spaß mehr! Wir sind Einzelsportler doch leider haben das viele Athleten vergessen.