Vizestaastmeisterin im Crosstriathlon

Auch in diesem Jahr fand die Crosstriathlonstaatsmeisterschaft in Berndorf am Grabensee statt. Grund genug um das Rennrad gegen das Mountainbike zu tauschen. Dieser Tasch viel mir alleridngs nicht besonders schwer, da ich heuer bereits sehr viel am Bike unterwegs war und ich mich somit für den Bewerb bestens vorbereitet hatte. Die Strecke war nicht besonders anspruchsvoll. Trotzdem machte es Spaß technisch ein wenig gefordert zu sein. Aus dem letzten Jahr hatte ich einen dritten Platz zu verteidigen, doch die Konkurrenz war in diesem Jahr etwas stärker.

Ich freute mich auf das Schwimmen und dementsprechen lief es nach üblich schwachem Start auch sehr gut. Gemeinsam mit meiner jungen Trainingskolligen Johanna Erhart stiegen wir in Führung liegend aufs Rad. Johanna hatte den besseren Wechsel und lag damit etwas vor mir im Rennen. Ideal war es, dass die ersten ca. 6 Kilometer auf der Straße zu bewältigen waren, somit konnten wir die vor uns gestarteten Sprintathleten besser überholen. Im Wald wurde es dann eng. Auf den technischen Passagen ging ich in Führung. Wir hatten 4 Runden zu fahren, wobei leider nur die Hälfte der Runde durch den Wald ging. Gegen Ende der ersten Runde musste ich meine Kurzzeitführung leider an eine der Favoritinnen abgeben und wenig später wurde ich auch noch von der späteren Siegerin überholt. Dank der vielen Zuschauer war die Stimmung super. Auf Platz drei liegend ging ich dann auf die Laufstrecke. Diese war technisch sehr einfach und somit konnte ich auch noch gut Gas geben. Ich wusste, ich durfte nicht trödeln um meinen Dritten Platz zu verteidigen. Als mir Eingangs der zweiten Runde ein Zuschauer zurief, dass ich auf Platz zwei liegen würde, hielt ich es Anfangs für einen Irrtum, doch die Athletin vor mir hatte das Rennen vorzeitig beendet. Jetzt war meine Motivation noch größer. Ich lies nicht locker und lief somit hinter der mittlerweile dreifachen Cross - Staatsmeisterin Sandra Koblmüller überglücklich ins Ziel ein.


Eine abschließend mehr als gelungene Siegerehrung rundete den ohnehin schon tollen Tag noch ab. Auch wenn der Bewerb etwas zu einfach für einen Crosstriathlon war, machte er insgesamt dennoch richtig Spaß!


Jetzt freue ich mich schon auf meinen nächstes und für dieses Jahr größtes Abendteur, dem Inferno Triathlon in der Schweiz in 3 Wochen. Mit meiner Form bin ich sehr zufrieden, hoffentlich macht uns das Wetter keinen Strich durch die Rechnung.