Challenge Roth - Na endlich!

Vor mittlerweile 19 Jahren  hatte ich meinen ersten Kontakt zu einem Langdistanztriathlon, und zwar habe ich damals, 1997 meinen Bruder bei seinem ersten Ironman in Roth betreut. Es war für mich unvorstellbar so etwas jemals selber zu machen, trotzdem hat mich das ganze Flair der Veranstaltung sehr fasziniert.  Mittlerweile habe ich selber schon sehr viele Langdistanzen gefinished und ich habe oft gesagt, dass ich sicher irgendwann einmal in Roth an den Start gehen werde, und jetzt, viele Jahre später war es dann endlich so weit. Auch wenn Roth nicht mehr unter dem Label Ironman läuft hat es dennoch an Flair nichts verloren, im Gegenteil, die Challenge Roth war sicher eines meiner bisher schönsten Rennen die ich erleben durfte! Und mein Ergebnis kann sich natürlich auch sehen lassen...

 

Als ich mich letztes Jahr dazu entschlossen hatte, noch einmal einen Angriff auf meine Langdistanzbestzeit zu machen war mir klar, es sollte ein besonderes Rennen werden, und nachdem ich mit Roth doch so einige schöne Erinnerungen verbinde und es auch ein schnelles Rennen ist, fiel meine Entscheidung auf die Challenge Roth!

Mein Training verlief in den letzten Wochen sehr gut, trotz viel Arbeit fand ich immer ausreichend dafür Zeit, und wie die letzten Rennen schon zeigten, ging die Form auch stetig nach oben. Ich fühlte mich so gut wie nie zuvor und die Freude auf den Bewerb am Sonntag wie riesig.  

Schon bei meiner Ankunft in Roth konnte ich die Besonderheit dieses Ortes spüren, man merkte sofort dass dort Triathlon nicht gemacht, sondern gelebt wird und es einen sofort in seinen Bann zieht. Ich kannte alles bereits, doch meine Eindrücke waren immer nur jene eines Zuschauers, und jetzt stand ich endlich selber am Start.

 

Auch wenn ich lange Zeit sehr gelassen und zuversichtlich war, kam am Samstag nach meiner abschließenden Radausfahrt dann trotzdem die Nervosität und das Gefühl, nicht mehr in Form zu sein. Ich war deshalb dann schon sehr froh, als es am Sonntag um 6.50 endlich los ging. 30 Minuten hinter den Profis wurden wir Frauen in Startwelle 5 in den Rhein - Main - Donaukanal geschickt. Der Start war einfach herrlich :-) Keine Schlägerei und ewig viel Platz. Mit vier weiteren Mädels konnte ich mich gleich super von dem restlichen Damenfeld absetzen. Bereits nach 700m ging es dann allerdings los mit dem Einsammeln der vor uns gestarteten Gruppen. Gegen Ende hatte ich das Gefühl beinahe alle 800 Athleten vor uns überholt zu haben. Alles in allem lief das Schwimmen aber super, auch wenn mich meine Zeit von 57.53 Minuten doch etwas enttäuscht, aber nichts desto trotz ging meine Angriff auf meine Bestzeit weiter. Das Radfahren startete super, zwar fühlte ich mich auch hier nicht so stark wie in den letzten Wochen im Training, aber ich lies mich von nichts aus der Ruhe bringen. Auch wenn ich schon viele Männer beim Schwimmen überholt hatte, ging es jetzt in ähnlicher Form weiter, und von großen Gruppen die einen ständig überholten und aus dem Rhythmus brachten war nichts zu sehen! In allen Ortschaften war super viel los und die Stimmung war einfach klasse. Nach 70 Kilometern kam ich dann zum erstmal an den berühmt berüchtigten Solarer Berg, ein absolutes Highlight, und ja, das war es auch! Wer Fotos davon kennt, weiß wovon ich spreche! Ich glaube es gibt nichts vergleichbares. Tausende Zuschauer stehen Spalier. Die Straße ist nicht mehr zu sehen und wird von den Zuschauern nur kurz bevor man kommt, frei gegeben. Absolutes Tour de France Feeling! Emotion pur!!!

 

Eingangs der zweiten Radrunde wurde es kurz, auf Grund der vielen Staffelteilnehmer, die jetzt ebenfalls auf die Strecke gingen etwas chaotisch, aber auch das legte sich sehr bald. Kurz hatte ich einen kleinen Einbruch, aber nachdem ich meinen Plan, viel zu Essen, strickt befolgte hatte ich auch diesen schnell im Griff und konnte die 180 Kilometer, trotz im stärker werdendem Wind, nach 5.09.34 Stunden beenden.

 

Jetzt war ich an dem Punkt, an dem ich auch bei vielen Rennen zuvor schon war, top Ausgangslage und noch 42km zwischen mir und meinem Ziel!

 

Gelassen und konzentriert ging ich auf die ersten Meter, es war hart, aber es lief. Die Stimmung, wie schon zuvor auf der Radstrecke, war einfach toll und motivierte. Die Streckte gefiel mir und so spulte ich Kilometer für Kilometer ab. Ich steckte mir Etappen und versäumte es auf keiner Labe Station, Energie nachzutanken. Ich wollte mir keinen Fehler erlauben. Die Magenprobleme vom Radfahren hatte ich im Griff und jetzt hieß es noch den immer mehr werdenden Krämpfen in den Beinen Herr zu werden. Ich hatte immer das Gefühl schneller laufen zu können aber ich wollte es nicht übertreiben. Ich überlief Athlet für Athlet und wurde selbst nur sehr selten überholt. Die aufmunternden Worte der Zuschauer und die Tatsache, dass an der Strecke auch einige bekannte Gesichter standen freuten mich sehr und der Gedanke ans Stehenbleiben kam nicht ein einziges Mal auf!

 

Die letzten 6 Kilometer zählte ich dann schon bergab. 4 Kilometer vor dem Ziel lief ich dann noch auf eine Konkurrentin auf, die es sich aber nicht gefallen lies, von mir überholt zu werden. So matchte ich mich mit ihr bis kurz vor dem Ziel wo letztendlich sie das bessere Stehvermögen hatte. Ich wollte nur noch ins Ziel und hatte das Gefühl für meine Verhältnisse doch schon sehr zu leiden ;-)  Der letzte Kilometer war dann (auch wenn ich es nicht mehr allzusehr genießen konnte) der absolute Wahnsinn. Die Zuschauer jubelten einen ins Ziel und endlich war es dann so weit.....  am Zielbogen erschien mein Name mit der Zeit: Monika Stadlmann AUT - Finisherin Challenge Roth 2016 in einer Zeit von 9.39.29! Meine Freude war sehr groß. So lange hatte ich dafür gekämpft, so oft hatten meine Nerven auf der Laufstrecke versagt, und so oft bin ich daran gescheitert, die Zeit abzuliefern von der ich schon sehr lange weiß, dass sie machbar ist und jetzt, bei meiner 23ten Langdistanz war es, nach einem nicht perfekten aber sehr gutem Tag endlich so weit, ich war glücklich und zufrieden mit mir selbst! :-)

 

Das ich neben einer neuen Bestzeit auch noch 14te in der Gesamtwertung und Siegerin in meiner Altersklasse wurde, freut mich natürlich zusätzlich. Ein Erlebnis, das ich so schnell nicht vergessen werde, ein Bewerb, der mir sicher in Erinnerung bleiben wird und ein Rennen, das ich jedem Langdistanzathleten nur sehr ans Herz legen kann. Wie schon Eingangs erwähnt, in Roth wird Triathlon nicht gemacht, dort wird er gelebt!

In diesem Sinne, schönen Sommer! Ich mache jetzt mal Pause :-)

 

 

Wolfgangseechallenge und Triathlon am Putterersee

Copyright @ www.tribild.at
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Ich bezeichne mich zwar schon seit langem als Triathlonpensionistin, doch wie man es von Pensionisten so gewohnt ist, können die einfach keine Ruhe geben :-) Somit starte ich heuer bereits in meine 22. Triathlonsaison und es macht einfach immer noch sehr viel Spaß! Für heuer steht auch wieder ein Highlight auf dem Rennkalender. Am 17. Juli werde ich bei der Challenge in Roth am Start stehen. Die aktuelle Form stimmt mich extrem positiv und ich freue mich schon sehr auf das Rennen bei dem ich vor über 20 Jahren meine ersten Kontakte zum Langdistanztriathlon, damals noch als Zuschauerin und Betreuerin hatte!

 

Zur Vorbereitung stand ich in den letzten beiden Wochen bei zwei Kurzdistanzbewerben am Start. Das erste Rennen war die Wolfgangseechallenge und eine Woche später fuhr ich nach Aigen im Ennstal zum Triathlon am Putterersee. Beides waren sehr gelungene Veranstaltungen!

Im Training läuft es momentan sehr gut. Auch wenn das Wetter nicht unbedingt immer mitspielt und die Zeit begrenzt ist konnte ich einiges an Trainingskilometern sammeln und merkte auch schon, dass die Form in den letzten Wochen sehr stark nach oben gegangen ist. Es gibt also noch keinen Grund sich auf das Alter raus zu reden :-) Am Wolfgangsee stand ich gemeinsam mit Johanna Erhart, meiner sehr jungen :-) Trainingspartnerin und Schwimmschülerin am Start. Mir war im Vorfeld klar, dass wir ziemlich gleich auf liegen würden, aber Johanna etwas mehr Kämpfergeist hat als ich, und genau so kam es dann auch. Das Schwimmen fühlte sich sehr gut an und ich stieg als 2. Dame, gefolgt von Johanna aus dem Wasser. Gemeinsam machten wir uns dann auf die Verfolgung der führenden Dame, welche wir bereits nach wenigen Kilomtern eingeholt hatten. Von diesem Zeitpunkt wechselten wir uns in der Führung ständig ab. Johanna ging durch einen sehr schnellen Wechsel als erste auf die Laufstrecke. So ganz konnte ich mir das aber nicht gefallen lassen und so setzte ich sehr bald zum Überholen an. Doch nach wenigen Kilometern hatte auch Johanna keine Lust mehr hinter mir zu laufen und ging wieder in Führung. Als sie gegen Ende merkte, dass ich ihr wieder auflief, gab sie nocheinmal alles um mich zu demotivieren (was ihr auch gelang :-) ) und lief somit 12 Sekunden vor mir als Siegerin über die Zielline!

Diesmal musste ich mich zwar gechlagen geben, trotzdem war es genau so ein Rennen wie gerne jedes Rennen sein könnte. Wir lieferten uns einen harten aber fairen Kampf und waren am Ende beide zufrieden mit unseren Leistungen!

 

Am Putterersee fehlte mir leider die Konkurrenz, somit musste ich mich mit dem restlichen Männerfeld messen. Das Schwimmen erwischte ich diesmal von Beginn weg sehr gut und konnte nach etwas mehr als 21 Minuten nicht weit hinter dem Führenden, als gesamt 6. das Wasser verlassen. Das Radfahren war dann sehr einsam aber durch die abwechslungsreiche Radstrecke nie langweilig. Ich fühlte mich richtig stark. Trotzdem versuchte ich nicht alles zu geben um mir noch Reserven für den Lauf zu sparen, vermutete ich doch hinter mir vermeintlich starke Konkurrentinnen. Beim Laufen merkte ich bald, dass diese fehlte und so konnte ich dosiert aber doch mit einer guten Zeit als Siegerin über die Ziellinie laufen.

Auch wenn ich keinen Vergleich zu starken Damen hatte, denke ich kann sich ein 16. Platz in der Gesamtwertung doch sehen lassen. Zudem war meine Endzeit um ganze 7 Minuten schneller als noch vor zwei Jahren.

Zusätzlich war die Veranstaltung sehr gut organisiert und die Wertschätzung der Veranstalter uns Athleten gegenüber sehr groß! Ein Bewerb den ich nur jedem ans Herz legen kann!

 

Jetzt ist erst mal wieder Ruhe angesagt. Mein nächstes Rennen ist dann schon die Challenge in Roth!

Den Winter erfolgreich eröffnet!

Lang hat er gebraucht der Winter um in Schwung zu kommen, doch nun ist er endlich da, und mit ihm zahlreiche Bewerbe mit denen wir Triathleten unser Training etwas auflockern können. Ein erster Klassiker in Salzburg ist dabei die Mountain Attack, ein Skitourenberb bei dem es über 25km auf 3 Anstiegen ca 3000 Höhenmeter zu überwinden gilt. Die Temperaturen sind dabei zwar etwas anders als wir das vom letzten Sommer gewohnt sind, trotzdem denke ich, konnte ich mich recht gut schlagen.....

Bei der Mountainattack schaffte ich in einer Zeit von 3 Stunden und 50 Minuten den 7. Platz bei den Damen. Eine Woche später stand ich gleich bei zwei Bewerben am Start. Am Freitag veranstaltete die USI Salzburg auf unserem Hausberg ein kurzes Skitourenaufstiegsrennen über lediglich 500 Höhenmeter. Als UNI Mitarbeiterin hatte ich dabei so etwas wie eine Startverpflichtung. Mit einer Renndauer von 27.40 Minuten war das Rennen alles Andere als für mich gemacht, trotzdem schaffte ich, nur kanpp geschlagen den zweiten Platz! Am Sonntag ging es dann bei der Stoderzinken Challenge in Gröbmin (Stmk) ab ins Gelände und mit den Tourenskiern über Spitzkehren und Tragepassagen über 1100 Höhenmeter den Berg rauf und wieder runter! Auch dabei war nur eine Konkurrentin schneller wie ich und ich konnte somit an einem Wochenende bereits zum zweiten Mal einen Podestplatz erkämpfen!

Geehrt!

Im Rahmen eines feierlichen Festaktes in der Residenz in Salzburg durfte ich letzte Woche gemeinsam mit eingen weiteren Triathlonkollegen und Funktionären, den Salzburger Sportlorbeeren in Bronze für besondere sportliche Verdienste entgegen nehmen. Bei einem gemütlichen Abendessen konnten wir uns dabei über vergangene Zeiten und die Entwicklungen des Triathlonsportes unterhalten.

Frankfurt Marathon

Nach meiner Marathon Bestzeit von 3.11. h in Wien im April, war ich so motiviert endlich einmal einen Marathon unter 3 Stunden zu laufen und habe mich für den Marathon in Frankfurt angemeldet. Naja, was soll ich sagen, die Motivation nach Wien war noch etwas größer, als jene in der Vorbereitung auf Frankfurt :-) Der Ruf nach der Saisonpause kamm doch etwas zu früh! Frankfurt war trozdem ein tolles Erlebnis und auch wenn noch kein 2er vor der Zeit steht, konnte ich meine Bestzeit wieder ein wenig steigern!

Da ich mitte August beim Inferno Triathlon in der Schweiz mein Triathlon Highlight des Sommers hatte, war danach erstmal relaxen angesagt. Mein Plan war es nur kurz Pause zu machen, doch diese dauerte letztendlich bis Mitte September und bis Frankfurt blieb somit nicht mehr sehr viel Zeit. Zu Beginn viel mir das Laufen noch sehr schwer und ich mein Ziel rückte in immer weitere Ferne. In den letzten 2 Wochen vor dem Marathon machte dann aber das Laufen endlich wieder richtig Spaß und ich nahm mir fix vor, auch wenn unrealistisch das Tempo auf eine 3 Stunden Zeit anzulegen.

Gesagt getan, gemeinsam mit 3 weiteren Salzburgern stand ich am Sonntag am Start des Frankfurtmarathons. Los gings um 10.00 gleich mal mit einem Slalom Lauf. Es war sehr schwierig in das eigene Tempo zu finden auf Grund der vielen Starter. Aber das Tempo stimmte. Ich lief konstant 4.10 bis 4.15 am Kilometer und der Halbmarathon kam immer näher. 1.29.37. Jetzt brauchte ich das Tempo nur halten, naja, nur :-) Witzigerweise hatte ich genau am 22 Kilometer einen Einbruch, keine Ahnung ob mental oder ob ich tatsächlich schon so k.o. war, auf alle Fälle lief ich jetzt nur mehr Kilometerzeiten von 4.30 bis 4.45. Ab Kilometer 27 fings dann wieder an besser zu laufen und ich wollte mein Tempo noch einmal steigern, doch dann kamen die Krämpfe. Ich wollte sie ignorieren, doch leider musste ich einige Male stehen bleiben, um den Krampf in der linken Wade auszudehnen. Ich blieb aber immer nur kurz stehen und lief gleich wieder zügig weiter. Mein Ziel war es jetzt, wenigstens unter meiner Wienzeit vom April zu bleiben.


3.08.39! Minimalziel erreicht, neue Bestzeit und wieder etwas neues kennen gelernt! Frankfurt war mein erster großer Städte Marathon. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, da meine Vorbereitung ja alles andere als optimal war um eine derartige Zeit zu laufen!


Jetzt gibts eine kurze Pause, bevor dann das Training für mein nächstes größeres Projekt startet. Der "Ironman" bzw. die Challenge in Roth im nächsten Jahr! :-)

Inferno Triathlon - Schweiz

3.1 Kilometer Schwimmen - 97 Kilometer auf dem Rennrad- 30 Kilometer auf dem Bike und 25 Kilometer zu Fuß den Berg hinauf, gespickt mit insgesamt 5500 Höhenmetern, das war der Inferno Triathlon in der Schweiz, und ich war dabei!

In diesem Jahr stand bei mir keine klassische Langdistanz auf dem Rennkalender! Schon vor langem hatte ich vom Inferno Triathlon in der Schweiz gehört und in diesem Jahr wollte ich dieses Abenteuer endlich selber in Angriff nehmen.

Gemeinsam mit meinen Vereinskollegen Daniel und Andi machte ich mich letzte Woche auf in die Schweiz nach Lauterbrunnen am Fuße der 4000er Eiger, Mönch und Jungfrau. Die Landschaft versprach uns bereits im Voraus ein absolut tolles Abenteuer, und so sollte es auch werden. Die Wettervorhersagen für den Renntag waren perfekt.

Am Donnerstag machten wir uns auf mit dem Bike einen Teil der Rennstrecke zu besichtigen. Wir fuhren von unserem Quartieraus nach Wengen und über Teile der Lauberhornabfahrt hoch auf die kleine Scheidegg, dem höchsten Punkt der MTB - Strecke. Die Aussicht dort oben war atemberaubend schön. Bereits mit dieser Ausfahrt hatte sich für mich die Fahrt in die Schweiz mehr als gelohnt.

Der Freitag war etwas anstrengend, denn durch die sehr weit auseinander liegenden Wechselzonen, welche teilweise nicht einmal mit dem Auto erreichbar waren, nahm das einchecken mehr als den halben Tag in Anspruch.

 

Am Samstag hieß es dann früh aufstehen, da wir mit dem Bus zuerst noch 50 Minuten zum Start an den Thunersee fahren mussten und bereits um 6.30 der Start erfolgte. Es klappte alles problemlos und wir konnten uns ganz entspannt auf einen tollen Tag freuen!

Beim Schwimmstart war es noch etwas dämmrig, doch auf Grund der Tatsache, dass wir nur von A nach B schwimmen mussten und ich von Beginn weg eine sehr gute Gruppe fand, war es nicht besonders schwer eine gerade Linie zu schwimmen. Ich fühlte mich wohl und hatte nie das Gefühl kämpfen zu müssen. Nach knapp 47 Minuten stieg ich als zweite Einzelstarterin aus dem Wasser.

Der folgende Wechsel war neu für mich, dauerte er doch ewig. Ich zog mich zum ersten Mal in einem Triathlon komplett um. Ich hatte etwas Sorgen, dass es auf den Pässen sonst zu kalt werden würde, was sich im Laufe des Tages allerdings als genau das Gegenteil heraus stellte.

 

Die ersten 4 Kilometer der Radstrecke waren flach, danach ging es gleich die ersen 600 Höhenmeter einen Berg rauf. Der Blick auf den unter uns liegenden See war wunderschön. Ich versuchte möglichst locker zu fahren um meine Kräfte für die noch kommenden Höhenmeter zu sparen. Ich wurde von sehr vielen Athleten überholt, doch ich behielt meint Tempo bei. Nach ca. 60km folgte der zweite Anstieg auf die große Scheidegg! Die Anstiege waren lange und hart, doch der Ausblick auf die umgebende Bergwelt machte die Auffahrt zu einem wahren Genuss. Der nächste Genuss kam dann mit der Abfahrt. Eine Kurvenreiche Straße bis fast hinunter zur Wechselzone in Grindelwald.

Vom Rennrad aufs Bike. Das war ein ganz neues Gefühl. Leider war die Auffahrt technisch sehr einfach und so konnte ich meine Stärke vorerst nicht ausspielen. Erst im oberen Teil, wo die Steilheit und der Untergrund viele Athleten zum Schieben zwang, konnte ich mir einen kleinen Vorsprung bis zum höchsten Punkt, der kleinen Scheidegg heraus arbeiten um so ganz alleine in die Abfahrt zu gehen. Auch diese war bis auf ein kurzes Stück technisch nicht sehr schwer. Trotzdem gelang es mir eine vor mir leigende Athletin zu überholen und so auf Platz 5 liegend in die Wechselzone zu fahren.

 

Jetzt folgten noch 25 Kilomter laufen, gespickt mit 2200 Metern den Berg hinauf. Die ersten 4 Kilometer in der Ebene gingen richtig gut und bis Kilometer 11 lief ich auch die Anstiege durch, aber von dort weg begann es dann hart zu werden. Bei Kilomter 15 konnten wir noch einmal Eigenverpfelgung aufnehmen bevor es dann endgültig ins Hochgebirge ging. Ständig fragte ich mich wie es möglich ist, dass es noch 10 Kilomter bis zum Gipfel waren, doch als ich ihn zum ersten Mal sah, war mir alles klar.

Der Anstieg wurde immer steiler und Laufen war nur mehr sehr selten möglich. Doch irgendwie machte das Ganze trotzdem richtig Spaß. Auf dem letzen Kilomter hatte ich zwar das Gefühl nicht mehr weiter zu kommen, da sich schon seit längerem immer wieder Krämpfe meldeten und der Berg einfach nicht enden wollte, doch nach 11 Stunden und 5 Minuten war ich dann endlich oben!

 

2970m, das Schilthorn war bezwungen. Der Lohn, eine traumhafte Aussicht auf die gegenüberliegenden 4000er Eiger, Mönch und Jungfrau!

 

Bergab duften wir netterweise mit der Gondel fahren! Bei der Siegerehrung in Mürren ging der Tag mit einem 8. Platz und herrlicher Abendstimmung zu Ende.

Vizestaastmeisterin im Crosstriathlon

Auch in diesem Jahr fand die Crosstriathlonstaatsmeisterschaft in Berndorf am Grabensee statt. Grund genug um das Rennrad gegen das Mountainbike zu tauschen. Dieser Tasch viel mir alleridngs nicht besonders schwer, da ich heuer bereits sehr viel am Bike unterwegs war und ich mich somit für den Bewerb bestens vorbereitet hatte. Die Strecke war nicht besonders anspruchsvoll. Trotzdem machte es Spaß technisch ein wenig gefordert zu sein. Aus dem letzten Jahr hatte ich einen dritten Platz zu verteidigen, doch die Konkurrenz war in diesem Jahr etwas stärker.

Ich freute mich auf das Schwimmen und dementsprechen lief es nach üblich schwachem Start auch sehr gut. Gemeinsam mit meiner jungen Trainingskolligen Johanna Erhart stiegen wir in Führung liegend aufs Rad. Johanna hatte den besseren Wechsel und lag damit etwas vor mir im Rennen. Ideal war es, dass die ersten ca. 6 Kilometer auf der Straße zu bewältigen waren, somit konnten wir die vor uns gestarteten Sprintathleten besser überholen. Im Wald wurde es dann eng. Auf den technischen Passagen ging ich in Führung. Wir hatten 4 Runden zu fahren, wobei leider nur die Hälfte der Runde durch den Wald ging. Gegen Ende der ersten Runde musste ich meine Kurzzeitführung leider an eine der Favoritinnen abgeben und wenig später wurde ich auch noch von der späteren Siegerin überholt. Dank der vielen Zuschauer war die Stimmung super. Auf Platz drei liegend ging ich dann auf die Laufstrecke. Diese war technisch sehr einfach und somit konnte ich auch noch gut Gas geben. Ich wusste, ich durfte nicht trödeln um meinen Dritten Platz zu verteidigen. Als mir Eingangs der zweiten Runde ein Zuschauer zurief, dass ich auf Platz zwei liegen würde, hielt ich es Anfangs für einen Irrtum, doch die Athletin vor mir hatte das Rennen vorzeitig beendet. Jetzt war meine Motivation noch größer. Ich lies nicht locker und lief somit hinter der mittlerweile dreifachen Cross - Staatsmeisterin Sandra Koblmüller überglücklich ins Ziel ein.


Eine abschließend mehr als gelungene Siegerehrung rundete den ohnehin schon tollen Tag noch ab. Auch wenn der Bewerb etwas zu einfach für einen Crosstriathlon war, machte er insgesamt dennoch richtig Spaß!


Jetzt freue ich mich schon auf meinen nächstes und für dieses Jahr größtes Abendteur, dem Inferno Triathlon in der Schweiz in 3 Wochen. Mit meiner Form bin ich sehr zufrieden, hoffentlich macht uns das Wetter keinen Strich durch die Rechnung.

Sieg beim Tri Zell

Durch das tolle Wetter in den letzten Wochen ging meine Form sehr stark nach oben und ich merke, dass ich so nach und nach annähernd zu meiner alten Stärke zurück finde. Der Bewerb in Zell am See hat mir immer schon Spaß gemacht und somit freute ich mich auch endlich wieder einmal am Start stehen zu dürfen. Das Wetter war für mich perfekt. Es war nicht all zu heiß aber das angesagte Gewitter hielt sich für uns noch zurück. Zum Glück hatten wir Mädls einen eigenen Start fünf Minuten hinter den Männern. Das bedeutete zwar das wir sehr bald auf die langsameren Männer aufschwimmen mussten, aber das was mir alle Mal lieber, als die Schlägerein am Start. Von Beginn weg fühlte ich mich super und ich merkte sehr schnell, dass außer einer jungen Athletin niemand mit mir mit halten konnte. Letztendlich stieg ich als zweite Dame aus dem Wasser. Bis knapp vor der Wende der Radstrecke hatte ich mich an die Spitze vor gearbeitet. Nach kurzer Zeit wurde ich allerdings von zwei Konkurrentinnen überholt.

Auf den letzten fünf Kilometern der Radstrecke kam dann das Gewitter mit Starkregen und Sturm. Ich lies mich dadurch nicht verunsichern und setzte mich wieder an die zweite Position. Da die Athletin vor mir in der Wechselzone eine Zeitstrafe absitzen musste, ging ich als Führende Dame auf die Laufstrecke. Zeit zum Bummeln hatte ich keine. Ich wusste, dass die drei Damen hinter mir allesamt sehr laufstark waren. Auf fünf Kilometer lange Laufstrecke die wir zwei mal absolvieren mussten, konnte ich die Gegnerinnen sehr gut beobachten. Groß war mein Vorsprung nicht. Doch es reichte. Ich konnte mich endlich wieder über einen Sieg im Triathlon freuen. Gleichzeitig bin ich damit auch die neue Salzburger Landesmeisterin über die Olympische Distanz.

Tri Motion Saalfelden

Nach dem Wienmarathon wäre ursprünglich der Ultralauf in Schwarzach mein nächstes Ziel gewesen. Doch da ich immer noch sehr wenige Laufkilometer in den Beinen hatte, entschied ich mich kurzer Hand um, und ging über die kurze Distanz der Tri Motion in Saalfelden an den Start. Die Vorbereitung dafür war alles andere als gut, trotzdem freute ich mich auf den Bewerb.

Das Schwimmen lief alles ander als gut. Zwar stand ich am Start ganz außen, trotzdem kam fühte ich mich von der "Masse" zu sehr bedrengt und flüchtete somit leider in die falsche Richtung. Ich konnte zwar gegen Ende der 500m auf die beiden Führenden Damen aufschließen, doch ich wußte, dass es für den Sieg wohl etwas mehr gebraucht hätte. Das Radfahren war super. Ich musste allerdings alles geben um mit der sehr stark fahrenden Johanna Erhart mit zu halten. Gegen Ende der 50km fiel ich allerdings ein wenig zurück und kam somit als dritte in die Wechselzone. Ein Fehler von Andrea Höller in der Wechselzone brachte mich wieder auf Platz zwei. Beim Laufen ging gar nichts merh. Zuviel Kraft hatte mir das Radfahren gekostest. Ich musste echt alles gebe um mich gegen Andrea zu wehren. Am Ende kam ich auf Platz zwei hinter Johanna ins Ziel.

Wien Marathon 2015

Als erstes Ziel für die Saison 2015 stand der Wien Marathon auf dem Programm. Ziel war es eine Zeit unter 3 Stunden zu laufen. Der Winter war gut, drum lag ich mich meinem Training nicht ganz im Soll, doch trotzdem hielt ich an meiner gesteckten Zeit fest. Mit knapp 500 Laufkilometern und kaum langen Einheiten in den Beinen fuhr ich zu meinem ersten großen Städtemarathon.

Am Start war ich überwältigt wie wenig man die vielen Starter merkte. Ich stand im ersten Starblock und konnte so von Beginn weg mein angepeiltes Tempo laufen. Die Beine waren locker und ich fand sehr schnell meinen Rhythmus. Mir war sehr wohl bewusst, dass mir, um das Tempo auch durchlaufen zu können, die Kilometer fehlten. Ab dem Halbmarathon merkte ich, dass es sich an diesem Tag nicht ausgehen würde. Von da an blickte ich nicht mehr auf die Uhr und gab einfach mein Bestes. Die Stimmung war super und das Laufen machte Spaß. Vom Gefühl her war ich auf eine Zeit von über 3.15 unterwegs. Als ich dann am Heldenplatz ins Ziel einlief, war die Freude groß! Zwar war ich weit entfern von unter  3 Stunden, doch mit 3.11.11 hatte ich meine neue Bestzeit aufgestellt. Aufwand und Ergebniss stimmten damit ganz gut überein. Es war ein tolles Erlebnis einmal in Wien zu laufen.

Gaisberg Trail - Stadtbesichtigung einmal anders!

Im Rahmen des Salzburger Trailrunning Festivals fand am gestrigen Sonntag der Gaisbergtrail Run statt! Zur Einstimmung auf die neue Trainingssaison stand ich zum ersten Mal bei diesem Bewerb am Start! Das Rennen machte von Beginn weg richtig Spaß und ich war begeistert, welch schöne Laufwege es rund um die Stadt Salzburg gibt!

Ca. 180 Starter nahmen gestern den Gaisberg vom Kapitelplatz aus in Angriff. Bei kühlen 5 Grad und leichtem Nebel gings um 9.45 los. Der erste Teil führte uns über etliche Stiegen hinauf auf den Kapuzienerberg und entlang der Stadtmauer bei traumhaftem Stadtblick zur anderen Seite Salzburgs. Beim Zentrum im Berg kamen wir für wenige Meter zurück auf die Straße um danach über den Kühberg unseren nächstes Etappenziel in Angriff zu nehmen. Über verwinkelte, rutschige und teilweise sehr anspruchsvolle Trails kämpften wir uns der Spitze des Gaisbergs entgegen.


Oben angekommen hatte ich bereits zwei Mitstreiterinnen um mich versammelt. Jetzt hieß es Füße in die Hand nehmen und so schnell wie möglich den Berg wieder hinunter zu laufen. Hört sich leicht an, war es aber nicht. Die Strecke führte uns auch bergab auf steile Wege und über rutschige Wiesen. Eine Konkurrentin konnte ich bereits zu Beginn abhängen, doch die zweite blieb an mir dran. Gemeinsam machten wir uns vom Fuße des Gaisbergs aus auf, um die letzten 4 flachen Kilometer zurück zum Kapitelplatz in Angriff zu nehmen. Ich fühlte mich super.... doch plötzlich hin irgendetwas an meinen Beinen dran, etwas ganz schweres (das konnte nur keiner sehen ;-)), und ich konnte einfach nicht mehr laufen. Sandra, meine Verfolgerin ergriff die Gelegenheit und zog für wenige Meter einen Sprint an. Genug um mich auf Distanz zu halten. Ich konnte die Lücke nicht mehr schließen. Zu ungewohnt war es, nach all dem Rauf und Runter plötzlich wieder auf der Ebene laufen zu müssen.


Letztendlich kam ich als Gesamt 5. im Ziel an! Spaß hats gemacht! Absolut tollte Strecke (bis auf die letzten 4 Kilometer), super Organisation mit nettem Ausklang bei der Siegerehrung!


Im nächsten Jahr wieder.... :-)

Ironman Mallorca

Es war schon ein tolles Gefühl, nach so langer Zeit wieder einmal ernsthaft bei einem Ironman Bewerb am Start zu stehen. Etwas Sorge hatte ich vor dem Start in der Masse, doch alles in allem kann sich das Ergebniss am Ende des Tages durchaus sehen lassen!


Bereits eine Woche vor dem Rennen flogen wir von Salzburg weg nach Mallorca. Gemeinsam mit einigen Trainingskollegen waren wir in der Nähe des Starts in einen großen Villa einquartiert. So konnten wir uns in Ruhe  vorbereiten und ganz gemütlich und entspannt die Zeit bis zum Rennen verbringen.

Am Samstag ging es dann um halb 8 Uhr in der Früh los. Ich muss zugeben, auch wenn meine Erwartungen an das Rennen, auf Grund meiner doch sehr geringen Trainingsumfänge nicht sehr hoch waren, war ich dennoch sehr nervös. Geschwommen wurde ohne Neo. Ich suchte mir einen für mich idealen Startplatz ganz links außen. Ich wusste zwar, dass dies einen um einiges längeren Weg bedeutete, aber so konnte ich ohne Schläge einstecken zu müssen mein eigenes Tempo schwimmen.

Nach 58 Minuten kam ich aus dem Wasser. Grundsätzlich für Meer und ohne Neo keine so schlechte Zeit, doch vermutlich war die Strecke nicht lange genug!

Dafür hatte es die Radstrecke dann in sich. Das was das Höhenprofil nicht zeigte, zeigen vermutlich unsere sehr langsamen Zeiten. Der erste Teil des Kurses war sehr wellig, aber schnell. Ich hatte von Anfang an ein sehr gutes Gefühl, war aber doch überrascht, wie viele Männer schneller geschwommen waren wie ich. Die ersten 30 Kilometer war ich nur am Überholen doch dann kamen so nach und nach von hinten die Gruppen, und ganz ehrlich.... nach ca. 50km war für mich klar, dass ich mich am Ende des Tages nicht über die Windschattenfahrer ärgern würde und so folgte ich in nicht mehr ganz so fairem Abstand den Gruppen. Bei Kilometer 110 war dann so und so Schluss damit, denn da kam dann der Anstieg hinauf nach Kloster Lluc gefolgt von einer spektakulären und sehr Kurvenreichen Abfahrt. Nach 181km stieg ich dann vom Rad ab. Ich freute mich aufs Laufen, doch etwas Probleme bekam ich auf der ersten Runde, da ich offensichtlich gegen Ende der Radstrecke zu wenig getrunken hatte und die erste Lauflabe erst nach 3 Kilometer kam. Ab Kilometer 7 kam ich dann in Schwung und von da an zog ich meinen Marathon durch. Zwar immer noch mit angezogener Handbremse aber zumindest ohne Gehpausen. Nach 42 sehr kurvenreichen Kilometern legte ich am Ende sogar noch einen 300m langen Zielsprint hin um die beiden noch vor mir liegenden Damen zu überholen. :-)

Nach 10.08.08 war ich dann im Ziel. Gesamt 12. Dame (Platz drei bei den Alten)! Es geht ja doch noch. Die Zeit ist sicher nicht die schnellste, doch bei einer Siegerzeit von 9.25 Stunden schaut das Ganze gleich wieder viel besser aus.

 

Das Rennen hat mir wieder ordentlich Motivation gegeben. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung und denke, darauf kann ich für das kommende Jahr sicher wieder ganz gut aufbauen!

Sieg beim Tri The Lake in Zell am See

Nachdem mein Start im Allgäu vor zwei Wochen im wahrsten Sinn des Wortes ins Wasser gefallen ist, ging ich kurzentschlossen am Wochenende darauf in Zell am See beim Tri The Lake an den Start. Zugegeben, das Wetter dort war nicht viel besser und auch die Vorbereitung auf das Rennen war etwas holprig, aber am Ende kam dann doch ein zufriedenstellendes Ergebnis dabei heraus.


Im Rahmen des Ironman 70.3 in Zell am See wurde am Samstag davor ein Bewerb über die Olympische Distanz ausgetragen. Die Veranstalter wollten es den Athleten dabei ermöglichen, etwas Ironmanluft auf verkürzter Strecke zu schnuppern. Mir kam der Bewerb als Ersatzrennen für Immenstadt sehr gelegen. Auf die "Ironmanluft" hätte ich aber durchaus verzichten können, hieß es doch, bereits um 7.00 in der Früh an den Start zu gehen! Um trotzdem nicht all zu früh aufstehen zu müssen, beschloss ich bereits am Vortag anzureisen und im Auto zu übernachten. Leider hatte mein Auto nicht so Recht Lust auf Camping und verweigerte am nächsten Morgen kurzerhand den Dienst! Das wäre ja grundsätzlich kein all zu großes Problem, wären da nicht noch meine Schwimmsachen die fix hergerichtet im Auto lagen, und dieses sich nach langem Herumprobieren einfach nicht mehr aufsperren lies :-)

Aber wozu hat man den Freunde, die ihre Triathlonsachen immer bei sich tragen und so ging ich mit geliehenem Neo, Schwimmbrille und Badehaube und leider ohne Frühstück ganz entspannt ins Rennen. Der Rest war dann eigentlich recht einfach! Schwimmen, beim Radfahren nicht verfahren denn viele Leute waren es nicht, die ich auf der sehr verwinkelten Strecke traf, und dann noch 11km Laufen! Der Vorsprung auf meine nächste Verfolgerin war bereits sehr groß, und so konnte ich ganz entspannt mein Rennen zu Ende laufen und mir nach meinem Sieg in Feldkirchen meinen nächsten Sieg bei einem Sprintrennen abholen!


Nett wars, nass wars und dank der Hilfe von etlichen Triathlonkollegen brachte ich danach auch mein Auto wieder zum Laufen! Danke an alle Helfer!


Das nächste Rennen wird jetzt wohl ein wenig anspruchsvoller und mit dem Sieg wirds dort eher nix mehr! :-) 27. September --> Ironman Mallorca

Triathlon Allgäu - vom Wetter vertrieben!

Nichts war es mit meinem erhofften ersten längeren Rennen in dieser Saison! Das Allgäu, zeigte sich am Sonntag leider nicht von seiner besten Seite. Bei 8 Grad Außentemperatur und Dauerregen beschloss ich erstmals wetterbedingt auf einen Start zu verzichten!


Bereits die Anreise am Samstag nach Immenstadt im Allgäu gestaltete sich auf Grund des Urlauberreiseverkehrs etwas mühsam. Dort angekommen schlugen wir dann unsere Zelte auf und machten uns auf zur Radstreckenbesichtigung. Bereits nach wenigen Kilometern schlug mein Herz höher, war doch die Strecke gespickt mit zahlreichen Kurven und Anstiegen. Nach ca. der Hälfte der 45km langen Radrunde ging es sogar einen Anstieg auf über 1000m hinauf, was mir sehr gut gefiel. Das Radfahren ging sehr gut und lies mich zuversichtlich auf das Rennen am nächsten Tag blicken.


Pünktlich zur Schlafenszeit kamen dann die ersten stärkeren Regengüsse, die mit kurzen Unterbrechungen bis zum nächsten Morgen anhielten. Um 5 Uhr in der Früh lag ich im Zelt und hörte den Regen auf das Dach prasseln. Ich überlegte lange, was ich jetzt machen sollte. Die Temperatur (8 Grad) und die Tatsache, dass ich für derartige Bedingungen nicht gut ausgerüstet war, waren dann der Grund, dass ich auf ein Antreten an diesem Tag verzichtete. Es fiel mir nicht leicht, doch die Sicherheit geht nun einmal vor und Spaß hätte das Rennen bei solchen Temperaturen auf keinen Fall gemacht.

Feldkirchen Triathlon - Zurück zum Ursprung

Siegertrio Feldkirchen
Siegertrio Feldkirchen

Am vergangenen Samstag nutzte ich bei nicht ganz so optimalen Wetterbedingungen den Sprinttriathlon im bayrischen Feldkirchen als kurze, schnelle Trainingseinheit. Mit meinem Sieg konnte ich mich nach 9 Jahren Pause dort bereits zum vierten Mal in die Siegerlisten eintragen.


Schaut man in die Ergebnisliste des ersten Feldkirchner Triathlons von 1994 muss man lange suchen, bis man ganz am Ende an vorletzter Stelle den Namen "Monika Stadlmann" liest. Schon damals zog es zahlreiche Sportler ins benachbarte Bayern um sich über eine Distanz von 200m Schwimmen, 15km Radfahren und 3,6km laufen zu beweisen. Ich stand 1994 zum erst zweiten Mal bei einem Triathlon am Start. Rennrad besaß ich noch keines und mit dem Ausdauertraining hatte ich auch noch nicht so besonders viel am Hut. Viel hat sich seit damals geändert. Die Ausrüstung wurde professioneller und die Distanzen wurden um einiges länger. Mein letzter Sprinttriathlon ist mittlerweile auch schon wieder sehr lange her. Der Triathlon kam mir als letzte schnelle Trainingseinheit vor meiner nächsten Halbdistanz am Sonntag im Allgäu sehr gelegen.

 

Das Wetter am Samstag war nicht besonders Triathlon freundlich, trotzdem gingen knapp 200 Athleten an den Start. Beim Schwimmen nahm ich einen etwas weiteren Weg in Kauf, um nicht in das Gedränge am Start zu kommen. Gemeinsam mit einigen anderen Damen kam ich an zweiter Stelle liegend aus dem Wasser. Nach einem schlechten Wechsel, lies ich am Rad nichts mehr anbrennen und trat so richtig in die Pedale. Als ich die Führende überholte, war mir klar, dass alles andere als der Sieg heute nicht in Frage kommen würde. Trotzdem versuchte ich mein Bestes zu geben. Das Laufen machte großen Spaß und ich fühlte mich richtig wohl. Nach etwas mehr als 43min, knapp 3 Minuten hinter dem Männersieger lief ich als Siegerin ins Ziel ein.

 

Der Stellenwert dieses Sieges ist für mich natürlich nicht besonders groß. Trotzdem habe ich alles gegeben und hab mich auch sehr gefreut wieder einmal bei einer Siegerehrung ganz oben stehen zu dürfen. Jetzt freue ich mich auch schon auf meinen ersten großen Einsatz in dieser Saison, dem Triathlon in Immenstadt am kommenden Sonntag!

 

Platz 3 bei der Staatsmeisterschaft im Crosstriathlon

Foto:finisher-magazin
Foto:finisher-magazin

Am Samstag ging ich nach langer Zeit wieder einmal bei einem Crosstriathlon an den Start. Meine Nervosität vor dem Rennen war sehr groß, wenn auch, wie sich bereits während dem Rennen zeigte, sehr unbegründet! 


Viel zu früh machte ich mich auf den Weg nach Berndorf am Obertrumersee. Die Anmeldung war schnell erledigt, die Sachen für die Wechselzone gerichtet und somit hatte ich genügend Zeit mir die "selektive" Mountainbikestrecke anzusehen. Lange ging es auf der Runde, die 4 mal zu fahren war über befestigte Schotterwege und Asphalt dahin, bis wir endlich ab in den Wald fuhren. Nach etwas bergauf, bergab, ein paar Kurven, und Schlammlöchern, war es aber auch schon wieder vorbei und es ging wieder auf Asphalt zurück zur Wechselzone, vor der wir noch 5 Meter durch eine Sandgrube fahren mussten. Meine Erleichterung war groß. Soviel fahrtechnisches Können konnte ich am Mountainbike dann allemal aufbringen um diese Strecke sturzfrei und im Renntempo hinter mich bringen zu können.

 

Der Start zum Rennen erfolgte ca. 5km entfernt vom Zielgelände, am Grabensee. Zu schwimmen waren 2 Runden a 500m. Ich kam sehr gut weg, wählte bei den Bojen aber den falschen Weg und wurde dabei leider immer etwas abgedrängt. Trotzdem denke ich war es ein sehr gutes Schwimmen und so machte ich mich als zweite Frau auf, auf die Bike Strecke, wo mich nach ca. 7km die spätere Siegerin überholte. Das Biken machte mir echt Spaß, vor allem auch deswegen, weil ich merkte, dass viel Männer sehr zu kämpfen hatten mit der technisch etwas anspruchsvolleren Strecke und ich Männer die sonst immer vor mir unterwegs sind, hinter mir lassen konnte.

Beim Laufen fühlte ich mich von Anfang an wohl, doch als es dann ins Gelände ging, fehlte mir einfach der nötige Biss um nach vorne noch an zu greifen. Zwar hatte ich die zweite Dame immer in Sichtweite vor mir, doch war ich "leider" mit meinem dritten Platz bereits mehr als zufrieden um mich noch übermäßig zu quälen!

 

Letztendlich lief ich als Drittplatzierte in der Gesamtwertung und dritte bei den österreichischen Staatsmeisterschaften ins Ziel in Berndorf ein. Spaß hats gemacht, nix is passiert und ich hab mich nach langer Zeit endlich wieder einmal in die Siegerlisten des ÖTRV eintragen können ;-)

Platz 2 beim Putterersee Triathlon

Am Samstag kürten wir vom Tri Alpin Radstadt unsere Vereinsmeister beim Triathlon am Putterersee. Deshalb machte ich mich auf die weite Reise ins Ennstal zu meinem zweiten Bewerb in dieser Saison! Das Starterfeld war überschaubar aber dennoch gut besetzt! Der Start war erst am Nachmittag und die Wettervorhersagen versprachen uns trockenes Wetter. Lediglich der starke Wind machte mir vor dem Rennen etwas Sorgen!


Meine Beine fühlten sich beim Einlaufen sehr gut an, und ich freute mich auf den Start! Mit Babsi Tesar hatte ich nebenbei auch noch eine ebenbürtige Gegnerin aus alten Zeiten! Diesmal brauchte ich mich auch nicht vor dem Start zu fürchten, da nur knapp 100 Teilnehmer an den Start gingen. Ich startete wie immer ganz außen und kam auch gleich sehr gut weg. Lediglich ein kleines Feld konnte sich von mir absetzten. Als ich aus dem Wasser kam, erzählte der Sprecher etwas von einer sensationellen Schwimmzeit der schnellsten Dame. Meinte er damit mich? Nein, leider nicht. Eine Dame vor mir stieg als Gesamtzweite (!) aus dem Wasser und hatte bereits enormen Vorsprung auf mich! Jetzt hieß es in die Pedale zu treten. Ich beobachtete alle Radfahrer vor mir und hoffte, dass ich endlich auf die Führende auffahren würde, doch leider passierte das nicht. Die Strecke hatte es in sich dafür hielt sich der Wind netterweise sehr zurück. Zurück in der Wechselzone hatte ich nicht sehr viel Information über meinen Rückstand auf die Führende, somit hieß es einfach nur so schnell wie möglich laufen. Gar nicht so leicht für eine Langstrecklerin. Anders als in Obergrafendorf, wo ich auf der Wendestrecke meine Gegnerinnen immer im Blickfeld hatte, viel es mir diesmal schwer mich zu überwinden alles zu geben, leider! Im Ziel hatte ich weniger als zwei Minuten Rückstand auf die Siegerin. Ich  hatte aufgeholt, aber leider nicht genug! Aber mit Platz 2 vor Tesar Babsi, auf Platz 3 denke ich kann ich ganz zufrieden sein. An meiner Radform muss ich noch ordentlich arbeiten, aber ansonsten gehts durchaus wieder bergauf!

 

Achja, meine Vereinskollegen/innen waren auch alle hinter mir! :-)

Erfolgreicher Wiedereinstieg in den Triathlon!

c: www.trinews.at
c: www.trinews.at

Nach dem ich letztes Jahr nur sehr sporadisch und ohne großartiges Training an 2 Triathlons teilgenommen habe, habe ich jetzt wieder die nötige Motivation gefunden um regelmäßig zu trainieren. Am Wochenende ging ich beim Triathlon in Obergrafendorf über die Kurzdistanz an den Start und es hat endlich wieder so richtig Spaß gemacht!

Ich hatte keine Ahnung was mich erwarten würde, da ich mich noch vor weniger als 2 Monaten auf Skitourenbewerbe konzentriert habe. Ich fühlte mich gut, aber so richtig speziell war meine Vorbereitung nicht unbedingt. Die Radkilometer fehlen, die schnellen Einheiten beschränken sich auf einige wenige Läufe und das Material wurde kurz vor dem Rennen erst aus dem Winterschlaf geweckt! Ich hatte somit keine großen Erwartungen und demnach auch keinen Grund um nervös zu sein. Ganz Gelassen ging ich an den Start. Sehr beruhigend war, dass wir Frauen einen eigenen Start hatten. Der verlief mehr als perfekt. Bereits nach wenigen Metern war mir klar, dass ich nach wie vor noch gut genug Schwimmen kann um vorne mithalten zu können. Als 3. stieg ich aus dem Wasser. Auch der Wechsel verlief sehr gut. Am Rad war mir klar, dass ich mit meinen 500km noch nicht unbedingt gut vorbereitet bin. Demensprechend verlor ich auf die Spitze auch einiges an Zeit! Ich freute mich schon sehr aufs Laufen und es ging mir vom ersten Kilometer an auch sehr gut! 41.16 für 10km, viel schneller bin ich zu meinen besten Zeiten hinten raus oft nicht gelaufen! Das alles reichte für den 6. Platz. Ich bin sehr zufrieden und ich denke mit ein wenig mehr Training in nächster Zeit schauen durchaus auch wieder ganz gute Zeiten heraus!

 

Sieg beim Schwarzacher Ultralauf

Die drei Tagesschnellsten
Die drei Tagesschnellsten

Zum ersten Mal in diesem Jahr veranstaltete der Tri und Run Scharzach im Rahmen des Frühlingslaufes einen Ultralauf über 46km und 1200 Höhenmeter! Das Starterfeld wurde auf maximal 50 Teilnehmer begrenzt, darunter auch 9 Damen inklusive mir :-)

Um 8.30 fiel am gestrigen Sonntag der Startschuss zu insgesamt 46km von Schwarzach in die Lichtensteinklamm nach Lend, über die Mauer von Lend rauf auf den Böndelsee und über Goldegg und St. Veit wieder zurück nach Schwarzach! Mein Plan war es einen "gemütlichen" Trainingslauf zu machen, denn die Distanz alleine sollte anstrengend genug werden. Gesagt getan lief ich anders als üblich in einem Rennen ganz entspannt los. Zunächst gab es einige Mädls die schneller liefen als ich, doch mit zunehmender Dauer überholte ich nicht nur die vor mir liegenden Frauen, sondern auch zahlreiche Männer! Die Strecke war zwar anspruchsvoll, machte das Rennen aber nie langweilig, weil sie immer rauf und runter und abwechselnd auf Waldwegen und Asphaltstraßen führte. Von Kilometer zu Kilometer machte das Laufen mehr Spaß und bei Kilometer 30 wusste ich, dass ich genügend Vorsprung und auch noch genügend Reserven hatte um den Sieg nach Hause zu laufen! 9 Männer schafften es vor mir ins Ziel. Darunter auch mein Vereinskollege Herbert Gruber der wie ich, den Sieg für den Tri Alpin Radstadt verbuchen konnte! Ein sehr erfolgreicher Tag bei einer tollen Veranstaltung!

Gemeinsam mit meinem Vereinskollegen Dani im Ziel!
Gemeinsam mit meinem Vereinskollegen Dani im Ziel!
Verfolgt...
Verfolgt...

Sella Ronda Skimarathon - gut Ding braucht Weile..

....so könnte man mein Wochenende in Südtirol beim Sella Ronda Skimarathon beschreiben! 2013 musste ich das Rennen bereits vor dem ersten Pass beenden da es meiner Partnerin sehr schlecht ging, 2014 schien für Februar alles bestens angerichtet zu sein, die Form stimmte, doch leider kam auf Grund von schlechten Wettervorhersagen 4 Tage vor dem geplanten Start die Absage und die Verlegung des Rennens auf den 14. März...

Bei meinem letzten Rennen in der Vorbereitung, dem Preberlauf, war ich durch eine leichte Verkühlung schon etwas geschwächt, deshalb strich ich sicherheitshalber das komplette Training für die nächsten Tage. Auch am Tag des Bewerbes war der Schnupfen noch da. Ich fühlte mich allerdings nicht schlecht, konnte es aber auf Grund des fehlenden Trainings der letzten Tage nicht richtig einschätzen. Gemeinsam mit meinem Vereinskollegen Daniel Tagwerker stand ich um kurz nach 17.00 mit 600 weiteren 2er Teams am Start in Canazei! Meine Nervosität war groß, vor allem auch, weil es mein erstes Team Rennen war und meine Leistung auch das Ergebnis meines Partners beeinflusste! 

 

Um 18.00 erfolgte dann der Startschuss und zunächst einmal lief alles super. Das Gedränge in den engen Gassen zu Beginn hielt sich in Grenzen und ich konnte das von Daniel angeschlagene Tempo sehr gut mitgehen. Doch bereits nach der Hälfte des ersten Anstieges auf das Sella Joch fühlte ich mich so richtig schlecht. Mir war das Tempo zu hoch, meine Nase war komplett zu und ich hatte das Gefühl einfach gar keine Luft mehr zu bekommen. Wir mussten dringend das Tempo reduzieren. Das half! Zwar war es bis zum ersten Gipfel noch etwas zach, doch dann kam ich wieder in meinen Rhythmus und wir konnten das Tempo auch so nach und nach wieder erhöhen. Die gefürchteten Abfahrten machten mir auch Spaß. Ich versuchte immer so wenig wie möglich Abstand auf Daniel aufzureißen und das gelang auch immer sehr gut! 

 

Der dritte Berg war der längste aber auch der flachste. Wir tauschten zuvor die Felle und waren damit so richtig schnell. Wir überholten etliche Teams unter anderem auch das 3. platzierte Damen Team was mich natürlich sehr motivierte! 

 

Dann kam der letzte Berg, den kannte ich bereits von meinem Start aus dem letzten Jahr, somit wusste ich, was noch auf mich zu kam und ich war sehr zuversichtlich, weil sich das Rennen jetzt dem Ende zuneigte und mir schon klar war, dass wir bisher eine sehr gute Leistung abgeliefert hatten! 

 

Die letzte Abfahrt hatte es noch einmal in sich, doch alles lief perfekt und so konnte wir zurück in Canazei, nach 42km und 2800 Höhenmeter überglücklich gemeinsam das Ziel durchqueren! 

 

Mein erster Blick ging auf die Uhr, 4.21.06, eine Hammer Zeit und weit unter dem, was ich mir zugetraut hatte! Ich war überglücklich und Daniel, der im letzten Jahr mit meinem Bruder das Rennen ging, angesichts dessen, dass wir deren Zeit getoppt hatten offensichtlich auch sehr zufrieden!

 

Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten, dass unsere Zeit für Platz 3 unter den Mixed Teams reichte! Damit hatten wir nicht gerechnet und somit war die Freude darüber natürlich noch größer!

 

Ich denke das war ein würdiger Abschluss der Skitourenrennsaison, und jetzt kann der Sommer gerne kommen!

Platz 3 beim Preberlauf!

Am Wochenende fand im Lungau bereits zum 14. Mal der Preberlauf statt. Ein Skitourenrennen mit einem 1200 Höhenmeter Aufstieg.

Wie ihr an den letzten Berichten wohl schon gemerkt haben dürftet, machen mir in diesem Winter diese Bewerbe sehr viel Spaß :-) Deshalb wollte ich mir endlich auch mal den Lungauer Hausberg ansehen und nutzte dazu gleich wieder mal ein Rennen!

Bereits bei der Anfahrt waren wir überrascht von den Masse an Teilnehmern die Großteils in der Wanderklasse an den Start gingen und bereits lange vor unserem Start die Möglichkeit hatten den Preber zu bezwingen. Für uns ging es dann um 9.30 los, zunächst wieder auf einem flachen Forstweg. Die eher flachen Passagen liegen mir zu Zeit sehr gut und so konnte ich mich nach  schwachem Start, sehr schnell an die zweite Position setzten. Nach ca. der Hälfte des Rennens wechselte das Gelände, und von da an ging es einfach nur noch schnurgerade bergauf! Leider merkte ich im sehr bald, dass ich an diesem Tag nicht so besonders fit war und so verlies ich die steile Aufstiegsspur und fing an, diese zu kreuzen. Genau da wurde ich dann von einer hinter mir liegenden Konkurrentin überholt. Ich versuchte zwar dran zu bleiben um im Schlusssprint noch einmal kontern zu können, doch leider kam mein Sprint etwas zu früh. Da der Berg danach noch ein paar Höhenmeter aufzuweisen hatte, verließ mich meine Motivation und meine Kraft und ich erreichte damit nach 1 Stunde und 15 Minuten als 3., erneut auf dem Podest, das Ziel!

 

Am Gipfel konnten wir bei strahlendem Sonnenschein die Lungauer Bergwelt genießen und nach kurzer Gipfelrast die Abfahrt in Angriff nehmen.

 

Siegerehrung und gemütliches Beisammensein gab es dann im Tal. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung!

Foto: Josef Gruber
Foto: Josef Gruber

Erneut Top Platzierung bei Skitourenbewerb!

Nachdem die Sella Ronda leider auf Grund der Wetterlage nicht wie geplant statt finden konnte und somit um drei Wochen verschoben wurde, musste ich mir andere Ziele suchen um meine derzeit sehr gute Skitouren Form auszunutzen! Wie auch schon in den letzten beiden Jahren ging ich deshalb in der Ramsau am Dachstein beim Hubsi - Gedächnitslauf an den Start. 

Bereits vom Start weg fühlte ich mich heute sehr gut. Auf der zunächst sehr flachen Strecke konnte ich ordentlich Tempo machen und mit den vorderen Männern mithalten. Bereits nach wenigen Minuten war ich damit auch bei den Damen an der Spitze. Nach ca. 30min Renndauer ging es noch für ca.400 Höhenmeter ins Gelände. Bei den Spitzkehren sah ich knapp hinter mir meine Verfolgerin und Dauersiegerin beim Hubsilauf. In dem Moment war mir klar, dass der Vorsprung nicht reichen würde um meine Führung über die Abfahrt bis ins Ziel zu verteidigen. Todesmutig stürzte ich mich in die schwierige Abfahrt, naja, das sah aber dann wohl eher wie bei einem Anfängerskikurs aus :-) und somit kam ich dann mit 3 Minuten Rückstand, aber heil und zufrieden als 2. im Ziel an. Als Preis gabs a Seiterl und eine super Stimmung bei der Einkehr auf der Hütte. Kurz vor Sonnenuntergang gings auf den Skiern zurück ins Tal! Spaß hats gemacht, auf zum nächsten Rennen... 

Im Fotofinish erste Skitourenmedaillie verpasst!

In Bischofshofen fanden an diesem Wochenende gleich mehrerer Bewerbe statt! Am Freitag ging es beim City Speed über die stark verkürzte Sprintstrecke im Sprungschanzengelände. Mit Platz 3 konnte ich mich erneut auf dem Podest platzieren. Am Sonntag wurden die österreichischen Staatsmeister im Individual (Aufstieg und Abfahrt) gekührt. Das Rennen verlief für mich super, auch wenn ich mich im Zielsprint nur sehr knapp geschlagen geben musste und somit auf dem undankbaren 4. Platz landete!

Siegerpodest City Speed
Siegerpodest City Speed

Beim City Speed wurde die Strecke auf Grund des Schneemangels in das Schanzengelände verlegt. Die Strecken mit denen wir bergauf auf Skiern unterwegs waren, hielten sich dabei in Grenzen. Ein Highlight bei diesem Bewerb ist die Abfahrt über den steilen Auslauf der Schanze! Über eine Qualifikation und dem Finale wurden die schnellsten Sprinter gekührt :-)

 

Bei der Staatsmeisterschaft ging es zunächst einmal mit einer Verschiebung los. Grund, zu starker Schneefall (haha)! Danach hieß es 3 mal einen Anstieg im Gelände inklusive Tragepassage und einer schwierigen Abfahrt zu bewältigen. Ich lies es auf Grund der Länge des Rennens beim ersten Anstieg etwas ruhiger angehen, verlor in der ersten Abfahrt ein wenig an Zeit, aber ab dann ging es so richtig gut und ich konnte immer mehr aufholen, bis ich schließlich als 2. Platzierte in die letzte Abfahrt ging. Leider bin ich immer noch zu vorsichtig in den Abfahrten weshalb ich meinen Vorsprung nicht bis ins Ziel retten konnte. Nach einem Zielsprint landete ich 10 sec. hinter Platz 2 und 0.9 sec. hinter Platz 3 auf dem undankbaren 4. Platz! Trotzdem war es ein cooles Rennen und vorallem stimmt mich meine Form sehr positiv, da mein Hauptrennen erst kommt! 14. Februar - Sella Ronda!

Erfolgreiches Skitourenrennwochenende!

Nach meinem Auftaktrennen im Dezember in Viehofen mit Platz 7, einem 10. Platz bei der sehr starkt besetzten Mountain Attack und einem 4. Platz bei der Stoderzinken Challenge, kann ich am vergangenen Wochenende Platz 3 und Platz 2 im Skibergsteigen verbuchen!

Auch wenn der Winter bei uns in Salzburg heuer nicht so besonders in Schwung kommen will, sind wir Triathleten zum Training doch sehr oft mit den Tourenskiern in den Bergen unterwegs. Doch nicht nur für das Training eignet sich das Skitourengehen perfekt, sondern auch dazu um im Winter das Training durch ein paar kurze Wettkämpfe aufzulockern. Bereits im Dezember ging es mit den ersten Bewerben los. Schon da merkte ich, dass ich heuer wieder viel besser drauf bin. Mit zunehmenden Höhenmetern im Training, wurde auch die Form bei den Bewerben immer besser.

 

So richtig gut lief es vergangenes Wochenende. Zuerst bei einem Aufstiegsrennen in Zell am See, bei dem ich nach 1200hm nur mit wenigen Sekunden Rückstand auf Platz 3 landete. Und kurz entschlossen gings am Sonntag im Lungau 900hm rauf auf die Fanningalm, wo ich mir diesmal im Zielsprint den 2. Platz sicher konnte!

 

Am kommenden Wochenende stehen voraussichtlich 2 Bewerbe in Bischofshofen am Plan und danach heißt es vorbereiten für die Sella Ronda, einem Teambewerb in Italien!

Was war los 2013?

Seit meinem Sieg in Elba hat sich auf meiner Homepage nicht besonders viel getan, liegt wahrscheinlich daran, dass sich auch wettkampftechnisch heuer so gut wie nichts getan hat!

Nach beinahe 20 Jahren im Triathlongeschehen fehlte mir heuer einfach die Motivation zu trainieren. Es hat lange gedauert bis ich überhaupt angefangen habe etwas zu tun, und das war dann auch zu wenig um mich bei Wettkämpfen blicken zu lassen. Doch als eingefleischter Triathlet ist es natürlich auch nicht ganz so einfach von heute auf morgen aufzuhören, und das will ich auch noch gar nicht :-)

Ganz vereinzelt fand man mich dann doch auf so mancher Ergebnisliste, zwar nicht ganz vorne, aber doch immerhin dabei!

 

Da gab es den Bergtriathlon in Kitzbühl, ein tolles Rennen; dann kam lange nichts und danach Podersdorf, dort ging es mir meinem Training entprechen sehr gut, aber gegen Ende fehlte leider einfach wieder die  Motivation und der Marathon wurde zu einem Kampf gegen das Vorhaben, das Rennen vorzeitig zu beenden. Dank zahlreicher Anfeuerer, die mich immer wieder überredet haben weiter zu machen, hab ich dann doch auch im Jahr 2013 eine Langdistanz gefinisht!

 

Jetzt ist die Motivation wieder einigermaßen da. Ich habe seit Podersodrf schon wieder ettliche Kilometer in den Beinen, unteranderem auch einige Wettkampfkilometer und ich stehe seit heute ebenfalls bereits wieder auf der Startliste eines Ironmanbewerbes 2014!

 

Somit stehen in Zukunft hoffentlich wieder mehr Berichte auf meiner Homepage als in der aktuellen Saison!

Sensationeller Sieg beim Elbaman!!!!!

Unglaublich, einfach genial! Vergangenes Wochenende konnte ich eines meiner besten Rennen meiner bisherigen Triathlonlaufbahn abliefern, und mit einem überlegenen Start - Ziel Sieg als erste Österreicherin einen der anspruchsvollsten Langdistanzbewerbe Europas gewinnen!

 

http://www.stilecorsa.com/index.php?id=614&nome=Elbaman 2012 - The Race

Jeder der vom Elbaman in Italien bereits etwas gehört hat, weiß, dass er auf Grund seiner zahlreichen Höhenmeter (2500) auf der Radstrecke nicht nur besonders anspruchsvoll sondern vorallem auch besonders fair ist! Und das war auch der Grund, warum ich mich dazu entschieden habe, dort an den Start zu gehen! Bereits nach Besichtigung der 60km Radrunde einige Tage zuvor, wusste ich, dass dies mein Rennen werden würde!

Was ich nicht wusste, war, wie meine Konkurrentinnen einzuschätzen waren, doch als ich den Streckenrekord auf dem Rad sah, war mir klar, dass ich versuchen musste, ihn zu verbessern!

 

Am Sonntag um 7.00 in der Früh gings dann los. Zunächst mal ohne jegliche Orientierung, da mein Griff zur dunklen Schwimmbrille bei noch nicht aufgegangener Sonne wohl etwas der falsche war! Doch nachdem mir noch ein paar nette Männer den Weg wiesen, und die Bojen echt deutlich zu sehen waren, konnte ich bereits vom Start weg Gas geben! 2 Runden waren zu schwimmen, und nach dem ich nur wenige Männer vor mir weg schwimmen sah, war mir auch klar, dass ich wohl als erste Frau das Wasser verlassen würde!

Mein Gefühl täuschte mich nicht! In der Wechselzone herrschte noch Ruhe und so konnte ich mich ohne jegliche Hektik auf die Radstrecke begeben! Gleich nach 5km kam der erste lange Anstieg, auf dem man für ein paar Kilometer seine Mittstreiter beobachten konnte. Ich war nicht weit hinter der Männerspitze, doch die 2. Frau hatte bereits einiges an Rückstand. Juhu! Ich fühlte mich super und der folgende Abschnitt der Strecke entlang der Küste, gespickt mit zahlreichen Kurven und weiteren knackigen Höhenmetern liesen mein Herz vor Freude höher schlagen! Nach 40km, kurz vor Ende der Runde kam eine länger Abfahrt, die es ordenlich in sich hatte! Der ständige Wechsel von einer zur nächsten Serpentine über beinahe 5km waren für mich das Highlight des Rennens!!!

Am Ende der ersten Runde, der Blick auf die Uhr, ich war auf Streckenrekordkurs!! Mein Trainer hatte mir geraten es etwas langsamer angehen zu lassen, doch dazu hatte ich keine Lust und auch die 2 Runde beendete ich noch auf Rekordkurs! Ständig versuchte ich so viel wie möglich zu essen und zu trinken, doch gegen Ende der Strecke kam dann doch ein kleiner Einbruch und somit verfehlte ich den Rekord um nur wenige Minuten!

 

Meine Sorgen galten jetzt dem Laufen, weil ich am Rad doch alles gegeben hatte! Ich beschloss, bereits in der Wechselzone einen Riegel zu essen, um gestärkt in den Marathon gehen zu können. Nachdem man mich den ganzen Weg durch die Wechselzone zurück schickte, weil ich mein Rad falsch abgestellt hatte, ging ich ganz ohne Stress die abschließenden 42km an! Dass ich bereits einiges an Vorsprung hatte war mir auf Grund des kurzen Wendepunktabschnittes klar!

 

5 Runden hin und her lagen noch vor mir! Nach den ersten Schritten war meine Müdigkeit wie weg geblasen, ich lief locker, mit hoher Schrittfrequenz und einer ordentlich Portion an Motivation! Alles lief einfach glatt!! Und ich lief und lief..... kurz vor dem Halbmarathon, wurde es auf Grund des Starkregens zwar eher wieder zum Schwimmen, doch an Stehenbleiben verschwendete ich endlich mal wieder keinen einzigen Gedanken! Laufen, Essen, Trinken und versuchen in der mittlerweile bereits überfluteten Laufstrecke nicht zu versinken, so verging Kilometer um Kilometer! Die Zuschauer jubelten mir zu, die entgegen kommenden Athleten feurten mich an und ich wusste, dass mir diesen Sieg niemand mehr nehmen kann!

 

Begleitet von Regen und einem ordentlichen Donnerwetter lief ich dann mit 11.12h und somit einer der besten Zeiten die je in Elba eine Frau erreicht hatte als Siegerin und überglücklich ins Ziel ein!!!!

 

Wenn die Erinnerung an eine Langdistanz keine Schmerzen, so gut wie keine Tiefen und auch keine Gedanken an "endlich ins Ziel zu kommen" enthält, dann hat einfach alles gepasst!! Solche Rennen hatte ich nur selten. Um so schöner, wenn dann an so einem Tag alles perfekt läuft und es dann auch noch zu einem überlegenen Sieg reicht!

 

Elba war absulut eine Reise wert und ich kann nur jedem der abseits der Masse gerne einen ehrlichen Triathlon starten möchte, dieses Rennen empfehlen! Es war einfach ein Spaß vom Start bis ins Ziel!!!!

 

Moni Stadlmann (Aut) = La prima donna :-)

(--> das bekam ich von meinem Begleitfahrer des öfteren zu hören, und wird mir wohl länger nicht mehr aus dem Kopf gehen!! )

Streckenbesichtigung mit genialem Ausblick!!
Streckenbesichtigung mit genialem Ausblick!!

Achja, und jetzt sind endlich die 20 voll!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Rekorde Elbaman bis 2012
Rekorde Elbaman bis 2012
Elbaman Radstrekenrekorde Frauen bis 2012
Elbaman Radstrekenrekorde Frauen bis 2012

Ironman 70.3 Zell am See - Mein letztes Rennen als Ironman - Pro

Pressekonferenz
Pressekonferenz

Wer oder Was ist ein Profi? Grundsätzlich jemand, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat, und seinen Lebensunterhalt mit Sport verdient! Im Ironman Zirkus gibt es allerdings zahlreiche sogenannte Semiprofis so wie mich. Ich starte als Profi bin aber keiner! Ich messe mich einfach gerne mit den Besten doch leider wird des öfteren dadurch auch meine Leistung schlechter bewertet als sie ist, denn als Profi hat man ja besser zu sein! Darum ist mir schon seit langem klar, dass es für mich im nächsten Jahr keine Pro Lizenz mehr geben wird!

 

Nun zum Rennen:

Seit fest stand, dass es in Salzburg eine Ironman Veranstaltung geben wird, wusste ich, dass ich hier am Start stehen werde. Eine Großveranstaltung in meiner unmittelbaren Heimat ist schon etwas Besonderes und das sollte es gestern auch werden!

 

Nach meinem schlechten Abschneiden in Obertrum hatte ich lange mit meiner Form zu kämpfen, doch in den letzten beiden Wochen kam sie wieder zurück und ich war sehr zuversichtlich, endlich wieder das zeigen zu können was ich drauf hab!

 

Das Wetter war nicht ganz das, was sich viele Triathleten für einen Bewerb wünschen, denn es war nass und kalt, doch für mich waren das bisher immer schon die allerbesten Bedingungen. Demensprechend verlief dann auch mein Rennen. Schwimmen, Radfahren, Laufen, endlich konnte ich wieder einmal mit allen drei Disziplinen zufrieden sein, auch wenn meine Radzeit unter den anderen Radzeiten nicht besonders glänzt!

Am meisten Spaß hatte ich diesmal beim Laufen. Ich lief weg, als wär das Rennen gleich wieder vorbei, auch wenn ich noch 21 Kilometer vor mir hatte. Doch es viel mir, auch auf Grund des tollen Publikums diesmal so leicht zu laufen und ich hielt mein Tempo bis zum Ende durch! Letztendlich überquerte ich in einer Zeit von 4.34 Stunden als 6. Dame das Ziel!

 

Es war ein gutes Gefühl wieder einmal Kämpfen zu können und auch wenn es nicht mein letzter Triathlon in dieser Saison war, so war es doch der letzte im Feld der Profis!

Tolle Erlebnisse trotz DNF beim Ironman in Regensburg

Rauschendorfer.de
Rauschendorfer.de

Der Ironman in Regensburg scheint mir offensichtlich kein Glück zu bringen. Bereits zum zweiten Mal reihe ich mich mit einem DNF in der Ergebnisliste ein. Doch diesmal hat alles super begonnen, lange konnte ich um die Führung mitkämpfen und diese Erlebnisse waren einfach beeindrucken!!

Alles begann, wie es beginnen sollte, die Vorbereitungen waren perfekt. Der Start ins Rennen am Sonntag um 7.00 in der Früh lies einen super Tag für mich erahnen. Die Wettervorhersagen waren gut und die Top Favoriten war die 4.Platzierte vom Tri Star am Attersee 2. Wochen zuvor. Ich durfte mir somit berechtigt Hoffnungen auf einen Spitzenplatz ausrechnen!

 

Bedacht ging ich das Rennen an. Der Start war sehr entspannend, keine Schlägereien die Schwimmstrecke sehr übersichtlich mit Bojen markiert. Nach knapp über 53min stieg ich gemeinsam mit Heidi Sessener und einer AK Athletin aus dem Wasser und verlies die Wechselzone hinter Heidi als 2. Nach etwa 10km am Rad hatte ich wieder auf Heidi aufgeschlossen und jetzt nutzte ich die einmalige Gelegenheit, ich überholte sie und setzte mich somit zum ersten Mal in meinem Leben an die Spitze eines Ironman Bewerbes.

Es war überwältigend. Die Zuschauer feuerten mich an, das Fernsehen fuhr neben mir her und alles lief einfach super.

 

Irgendwann übernahm Heidi schließlich wieder die Führung und wie bereits beim Tri Star am Attersee lieferten wir uns auf den restlichen Radkilometern ein einsames faires Rennen. Wir dominierten den Bewerb, echt cool :-) 

Zum Vergrößern auf das Bild klicken!
Zum Vergrößern auf das Bild klicken!

Letztendlich wollte ich mich am Rad noch nicht zu sehr verausgaben und  nahm auf den letzten Kilometern nochmal etwas Tempo raus. Die sehr genau vermessenen 180 Radkilomter beendete ich letztlich nicht ganz 3 Minuten hinter der Führenden Dame!

 

Die ersten Meter zu Fuß durch die Wechselzone fühlten sich einwandfrei an. Rein in die Laufschuhe und ab auf die Laufstrecke. Wow!!! So viele Zuschauer und alle feuerten mich an, die zweite Dame :-) So coool!

 

Meine Radbegleitung war etwas übermotiviert, alle paar Meter rief er den Zuschauern zu "hier kommt die 2. Frau, hier kommt die 2. Frau..." :-) etwas nervig, aber es hatte schon was!

 

Die ersten 10km liefen ganz gut, doch was schon lange nicht mehr möglich war, war essen. Meine Gels hatte ich schon entsorgt und das was ich bisher zu mir nahm, war nicht unbedingt viel, doch meine Magen hatte einfach keine Lust mehr darauf. Und so nach und nach meldeten sich auch meine Oberschenkel. Sie begannen zu streiken.

 

Ich konnte und wollte nicht aufgeben, einfach langsam und gleich mäßig weiter laufen. Einen Fuß vor den anderen setzen, das war alles woran ich jetzt noch dachte. Manchmal ging es gut, zumehmend aber immer schlechter. Bei Kilometer 16 fuhr mir meine Begleitung davon, und ich war nur noch auf Platz 3. Es dauerte nicht mehr lange und ich war ganz alleine, weil mein Radfahrer die mich überholende jetzt 3. Platziert weiter begleiten musste. Der Moment war hart, doch es kam noch schlimmer. Bis hier her machte ich genau das was ich mir vorgenommen hatt, endlich wieder mal einen Marathon durchlaufen. Doch dann kam der erste steher, gefolgt von einem wieder etwas längeren Laufabschnitt. Doch die Beine wollten nicht mehr mitspielen, warum auch immer, aber es ging immer weiter bergab und letztendlich bei Kilometer 24, sah ich mich nicht mal mehr in der Lage das Rennen gehenderweise zu beenden.

 

Ich setzte mich zur Seite und überlegt was ich tun sollte. Finishen um jeden Preis?? Aufgeben, schon wieder??

 

Nach einiger Zeit nahm ich den nächsten Kilometer zu Fuß noch einmal in Angriff, doch es war einfach zu hart für mich, zu Hart weil ich total kaputt war, und zu hart, weil ich echt lange um den Sieg mitgekämpft hatte. Doch es  war vorbei! Ende, aus der Traum. "Monika Stadlmann AUT die lange das Rennen mitbestimmt hatte, musst nach gröberen Problemen auf der Laufstrecke dieses letztendlich beenden"

 

So ist der Sport! Attersee war top und hier liefs einfach nicht wie es laufen kann, doch ich hatte meinen Spaß. Es klingt vielleicht komisch, aber die Eindrücke waren genial. Das Rennen war genial! Das erneute Duell mit einer so fairen Triathletin wie Heidi Sessner so überaus motivierend, die fairness aller anderen Athleten überwältigend, die Anerkennung der Veranstalter, Medien, Sprecher... mir gegenüber etwas das ich aus der Heimat schon lange nicht mehr kannte, und die Organisation des Bewerbes einfach ein Traum!

 

Regensburg scheint nicht mein Pflaster zu sein, doch es ist genau mein Rennen! So macht Triathlon Spaß, so habe ich es kennen gelernt und jedem der dort auf ehrliche Art und Weise sein Rennen beendet hat, kann ich nur recht herrzlich gratulieren, den so einen Ironman zu finishen ist eine wahre Leistung!!!

 

Ich werde versuchen mich so schnell wie möglich zu erholen und meine Stärken für die restliche Saison auf diversen Halbdistanzen ausspielen, denn die hab ich und so leicht lasse ich mich auf keinen Fall unter kriegen! :-)

c: Haibel Carolin
c: Haibel Carolin

Toller Erfolg beim Tri Star 111 am Attersee

c:  Star Production International
c: Star Production International

Am vergangenen Sonntag startete auch ich endlich in meinen ersten Triathlonbewerb der heurigen Saison, den erstmals ausgetragenen Tri Star 111 am Attersee. Tri Star, das bedeutet 1km schwimmen, 100km auf dem Rad und 10km laufen, ein Rennen ganz nach meinem Geschmack...

Beim ersten Rennen der Saison fällt es einem immer sehr schwer sich einzuordnen, deshalb war ich doch ein wenig unsicher als ich mitbekam wie stark das Damenrennen besetzt ist. Angesichts dessen rechnete ich mir nicht viele Chancen aus sondern nahm den Bewerb als hervorragende Vorbereitung für den Ironman in Regensburg in 2 Wochen!

Bereits um 7.00 schickte man uns im 14 Grad kalten Attersee auf die 1km lange Schwimmstrecke. Von mir aus hätte das Schwimmen ruhig länger sein können, auch wenn ich heuer zum erstem Mal im See unterwegs war, und zum ersten Mal meinen neuen Camaro Neo im Einsatz hatte, so fand ich doch sehr schnell in meinen Rhytmus und konnte wie gewohnt ganz vorne mit den Schnellsten aus dem Wasser steigen!

 

Mit mir aus dem Wasser kam auch Heidi Sessner, eine der Top Favoritinnen aus Deutschland. Sie verlies vor mir die Wechselzone und ich heftete mich sofort an ihre Fersen. Zu uns gesellten sich als bald ettliche weitere Top Athletinnen mit denen ich beinahe den gesamten Radbewerb absolvierte. Abgesehen von einigen etwas größeren Radpulks die uns überholten lieferten wir uns einen sehr fairen Kampf! Gegen Ende der Radstrecke kamen dann die Anstiege und offensichtlich auch genau meine Stärke!! Ich stieg in die Pedale, mein Blick war nur mehr nach vorne gerichtet, ich überholte Athlet um Athlet und als ich aus der Wechselzone raus auf die Laufstrecke ging, war keiner meiner Konkurentinnen mehr da! :-)

Ich rechnete jeden Kilometer damit, dass mich die starken Läuferinnen sehr bald wieder einholen würden, doch sie kamen nicht. Ich kam dem Ziel immer näher und von hinten drohte keine Gefahr mehr. Da ich doch ein wenig den Überblick verloren hatte wer alles vor mir war, war ich dann so richtig happy das ich mich gegen beinahe das gemsamte Elite Feld durchgesetzt hatte und als Dritte und beste heimische Pro Athletin das Ziel erreicht hatte!

 

So kann es gerne weiter gehen. Im Hinblick auf Regensburg,wo ich wieder auf Heidi, die hinter mir 4. wurde, treffen werde war das Ergebnis echt eine riesen Motivation. Ich hoffe ich kann auch dann wieder sagen, dass ich im Ziel so richtig zufrieden mit mir war!!

 

http://www.salzburg24.at/tri-star-salzburgerin-holt-spitzenplatz/3271754

c:  Star Production International
c: Star Production International

Saisonauftakt beim Hallstättersee Halbmarathon

Mit einem 2 Platz und einer für Hallstatt sehr guten Halbmarathonzeit startete ich gestern meine mittlerweile 18. Wettkampfsaison. Als Titelverteidigerin ging ich allerdings nicht unbedingt als Favoritin ins Rennen, da eine sehr starke ungarische Läuferin mit mir am Start stand. So leicht wollte ich den Sieg dennoch nicht hergeben und so kämpfte ich mich Seite an Seite mit der Ungarin mehr als die Hälfte des Rennens rund um den malerischen Hallstättersee. Ab Kilometer 13 ging mir dann allerdings leicht die Puste aus und ich viel zurück. Mit 1.26.28 war ich im Ziel dann etwas langsamer als mein Halbmarathonrekord aber angesichts des harten Trainings die Woche davor doch sehr zufrieden!

 

Nächster Einsatz Tri Star 111 am Attersee, 3.Juni!!

2012 - Was sich bisher getan hat....

Foto: Holzmann_Hochkönigstrophy 2012
Foto: Holzmann_Hochkönigstrophy 2012

Auch wenn sich seit meinem letzten Triathlon auf meiner Homepage nichts mehr getan hat, war ich dennoch  nicht untätig! Ich bin bereits wieder fleißig am trainieren, die Ziele bzw. Bewerbe für 2012 sind auch schon fix und die alten und auch neue Sponsoren haben bereits ihre Unterstützung zugesichert. Nachdem wir rund herum genügend Schnee haben, habe ich sehr fleißig Höhenmeter auf den Tourenskiern gesammelt und auch das ein oder andere Rennen bestritten...

Im letzten Jahr habe ich bereits ein wenig Erfahrung bei Tourenskirennen sammeln können, weshalb ich mich heuer an den Klassiker, die Mountain Attack in Saalbach Hinterglemm wagen wollten. Die Wettervorhersagen waren nicht besonders gut für diesen Tag bzw. diese Nacht. Bereits nach Eintreffen in Saalbach bestätigte sich, dass die Bedingungen etwas härter werden würden. Die Gondel auf den Schattberg wurde eingestellt, da der Sturm bereits zu stark war! Trotzdem schickte man uns rauf. Ich kam sehr gut in mein erstes Rennen rein und war auch erstaunlich schnell am ersten Gipfel oben. Doch dann wurde es grausam. Der Schneesturm peitschte uns mit über 100km/h ins Gesicht, der Nebel verringerte die Sicht auf Null und die unpräparierte Piste war somit für mich nicht mehr fahrbar. Nach ettlichen Stehern, einem fast Zusammenstoß und einer elendslangen Schneepflugabfahrt, war mir so kalt, dass ein Weitergehen schier unmöglich war. In einem angrenzenden Kaffehaus versuchte ich dann nach der Talfahrt 30min lang eine Tasse Tee zu halten, was mir allerdings vor lauter Zittern nicht gelang, um mich einigermaßen wieder aufzuwärmen!

 

Nachdem ich der Schneehölle entflohen war, ging ich 2 Wochen später bei der Hochkönigstrophy an den Start. Auch hier schneite es und auch hier wurde die Strecke auf Grund von zu viel Schnee verkürzt. Doch das Rennen war am Tag und die Sicht somit kein Problem. Hier konnte ich nicht nur bergauf sondern auch bergab Gas geben. Ergebnis: 6. Platz und Vizelandesmeisterin im Skibergsteigen!

 

Das ganze macht heuer richtig Spaß drum ging ich nach einer Woche Pause letzten Freitag in Zell am See auch noch bei der Mondscheintrophy an den Start. Klirrende Kälte war auch hier unser ständiger Begleiter. Doch das Rennen ging nur bis zur Bergstation. Die 1300hm bewältigte ich in 1.08h und wurde damit 5! Wer gerne mal ein Skitourenrennen ausprobieren möchte, dieses kann ich sehr empfehlen!!

 

Um die Kälte gut auszunutzen bin ich dann gestern noch den Steiralauf über 50km Sakting mitgelaufen. Die Bedingungen waren hart. Der Schnee war so stumpf dass wir kaum vorwärts kamen. Das kostete sehr viel Kraft und die 50km wurden extrem lang!! Nach knapp über 3h war ich dann als gesamt 2. platzierte Dame im Ziel!!!

Sieg und Staatsmeistertitel in Podersdorf

Alle gutren Dinge sind 3, und so gelang es mir in Podersorf gestern bei meinem bereits 3. Ironman in 8 Wochen bei wahrlich extremen Bedingungen ein tolles Ergebnis zu erzielen!

 

Bericht im Sportbild unter. http://tvthek.orf.at/programs/1379-Sport-Bild

 

oder auf Triaguide TV unter: http://triaguide.tv/video/129/%C3%96STM+Langdistanz+-+Austria+Triathlon+Podersdorf

Gemeinsam mit den Startern der Mitteldistanz gingen wir am Samstag um 7.00 Uhr in der Früh an den Start. Erfreulich aus meiner Sicht, das Schwimmen mit Neoprenanzügen war auf grund der warmen Wassertemperaturen verboten! Ich erwischte einen tollen Start, und hatte nur sehr wenige Schlägereien, was sich nach der ersten Schwimmrunde völlig erübrigte, da die Halbdistanzler mit ihrem Schwimmen fertig waren. In der zweiten Runde war ich dann komplett alleine doch hatte dadurch auch meine selige Ruhe :-)

Aus dem Wasser heraus, hörte ich vom Sprecher bereits, dass ich an zweiter Stelle lag. Etwas verwundert machte ich mich ans Radfahren und versuchte in einem kurzen Gegenverkehrsstück auszumachen, wer meine Konkurrentin war. Es war etwas schwierig, da eben auch die Athleten des zweiten Bewerbes mit uns unterwegs waren. Jedes Mal wenn ich eine Frau überholte hoffte ich, dass es die Führende sei. Als ich sie dann endlich nach etwa 30km hatte, war ich hoch motiviert, endlich wieder einmal in Führung!!

Die erste Runde verlief super, doch nach und nach wurde die Hitze immer unerträglicher. Die Rundenzeiten wurden langsamer und in der 3. Radrunde musste ich dann die Führung auch wieder abgeben.

Letztendlich war ich aber einfach nur froh als ich die 180km hinter mir hatte, denn die 36 Grad Außentemperatur brachten meinen Kopf unterm Zeitfahrhelm schon mehr als zum Dampfen!

Mit etwa 2 min Rückstand machte ich mich dann auf die Verfolgung der Führenden Schweizerin. Aufgrund der Wendestrecke konnte ich auch hier sehr bald ausmachen, dass der Vorsprung schmolz und nach 11km holte ich mir meine Führung wieder zurück! Juhu! Doch die restlichen 3 Runden sollten noch ordentlich anstrengend werden. Es war immer noch unerträglich heiß. Viele Athleten hatten den Bewerb bereits aufgegeben. Nach der Hälfte kam dann auch noch ein heftiger Sturm dazu, der den Surfern am See absolute Traumbedingungen bescherte. Für uns wurde dadruch das Laufen aber nicht unbedingt leichter. Aber ich fühlte mich gut, und ich wußte, dass ich immer noch Reserven hatte um einen Angriff von hinten ab zu wehren. Doch der blieb aus und als ich dann endlich auf den letzten Kilometer ging, war ich schon sehr froh gegen meinen inneren Schweinehund angekämpft zu haben. Ich genoss meinen Zieleinlauf enorm. Alle Athleten die mir entgegen kamen und noch eine Runde zu laufen hatten gratulierten mir. Viel bekannte Gesichter sah ich am Starßenrand, alle jubelten mir zu. Meine Vereinskollegen und mein Trainer waren da und ich war die Siegerin, endlich einmal wieder!!!  

Wenn ich heute an das Rennen zurück denke, kommen mir die Anstrengungen gar nicht so extrem vor, lediglich die Hitze war einfach unglaublich. Ansonsten überwiegen die positiven Eindrücke! Und dass ich nach 2000 und 2004 und zahlreichen Vizestaatsmeistertiteln endlich wieder einmal eine Staatsmeisterschaft für mich entscheiden konnte, freut mich natürlich ganz enorm!

 

Ich danke euch alle die unten waren fürs Anfeuern und auch allen Anderen die mir in den letzen Tagen Glückwünsche geschickt haben!

 

Nach drei Langdistanzen in diesem Jahr mit einem mehr als erfreulichem Abschluss, kann ich jetzt einmal getrost ein paar Tage die Beine hochlagern und nichts tun, bevor ich mich dann auf mein nächsten Rennen vorbereite --> 7. -9. Oktober: Tour de Tirol!

Platz 2 beim Mondseeland Triathlon

Nach einer schlaflosen Nacht im Auto ging ich gestern bereits um 8.00 beim Triathhon in Mondsee an den Start. Die frühe Startzeit erwies sich im Nachhinein betrachtet bei den hochsommerlichen Temperaturen als perfekte Entscheidung. Eine weitere super Entscheidung des Veranstalters war es uns ohne Neo starten zu lassen. Der See war sehr unruhig und so wurde das Schwimmen zu einer echten Herausforderung. Als alter Hase hatte ich mich natürlich vorher "genau" erkundigt, wo ich zu schwimmen hatte und so war ich im Rennen leider föllig orientierungslos was nicht unbedingt zur schnellsten Schwimmzeit führte!

Die größte Konkurrenz für mich kam mit Renate Forstner und Heike Funk aus Deutschland. Renate war bereits beim Schwimmen auf und davon und machte dabei eher den Männern Konkurrenz! Am Rad konnte ich mich gleich zu Beginn an die zweite Stelle setzten und  bekam sehr bald Gesellschft von Heike. Eine Zeit lang beobachteten wir uns gegenseitig doch nach etwa 15km ging ich wieder an ihr vorbei und vergrößerte mein Vorsprung. Die Wattanzeige auf meinem SRM stimmte mich äußerst positiv, war sie doch so hoch wie noch nie in dieser Saison. Resultat, schnellste Radzeit bei den Damen und den Rückstand auf die Führende bis auf wenige Sekunden verringert. Doch Renate lies beim Laufen nichts mehr anbrennen, und baute ihre Führung wieder aus! Aber auch ich lies mir meinen Platz nicht mehr nehmen und erreichte nach 2.09 als zweitschnellste des Tages das Ziel!

 

Nach meinem Rennpensum der letzten Wochen hatte ich mir nicht besonders viel erwartet. Ich bin aber sehr froh, dass ich gestartet bin. Es war ein super Rennen! Tolles Wetter, geniale Radstrecke und eine Konkurrenz, mit der es echt Spaß macht Rennen zu bestreiten!

 

Jetzt werde ich mich noch ein paar Tage ausrasten und dann ein letzten Mal in dieser Saison veruchen mein Bestes zu geben! 27. August --> Austria Triathlon Podersdorf --> Ziel: 42.195km Laufen und zwar am Stück!!!

Ironman UK und Trumer Triathlon

Beinahe 5 Wochen sind jetzt vergangen seit meinem Antreten beim Ironman in Klagenfurt! Doch zum Ausrasten war danach nicht besonders viel Zeit! Bereits 2 Wochen nach Klagenfurt hies es wieder Kräfte sammeln und bei der Österreichischen Staatsmeisterschaft über die Halbdistanz beim Triathlon in Obertrum mein Bestes zu geben! Kurz gesagt, eine harte Aufgabe!! Doch damit nicht genug, hatte ich danach widerum nur 2 Wochen Zeit um mich auf den Ironman in England vorzubereiten, und das war wahrlich, in jeglicher Hinsicht die größte Herausforderung des heurigen Jahres....

Nach Klagenfurt tat ich mir besonders schwer mit dem Regenerieren! Lange dauerte es, bis meine Oberschenkel nicht mehr weh taten und an Laufen wieder zu denken war! Doch für die Halbdistanz in Obertrum war ich zuversichtlich, hatte ich doch einen zweiten Platz aus dem Vorjahr zu verteidigen! Die Konkurrenz war stark, nur wenige der österreichischen Top Athletinnen fehlten. Bereits um halb 9, 3 Minuten hinter allen Männern ging es los. Bis auf die Tatsache dass uns die Ideallinie verwehrt blieb weil uns zu viele Männer den Weg versperrten, lief das Schwimmen ganz gut! Nach einigen Schwierigkeiten in der Wechselzone (mein Neo hatte sich verklemmt und wollte einfach nicht aufgehen) gings ab auf die 90km lange Radstrecke! Darauf hatte ich mich gefreut, eine anspruchsvolle Radstrecke, auf der es großteils auf die eigene Radleistung ankam! Neben dem Auf und Ab auf der Strecke, gings auch bei mir auf und ab, so ganz fit war ich dann doch noch nicht und der härteste Teil stand mir erst bevor, der Halbmarathon! Die hochsommerlichen Temperaturen machten es nicht gerade leichter. Die Beine waren schwer, und ich war müde, aber es machte Spaß; von Runde zu Runde kam ich besser ins Laufen und kurz vor dem Ziel war meine Motivation noch groß genug um noch eine vor mir liegende Athleten zu überholen! Mit der Verteidigung meines zweiten Platzes wurde es zwar nichts, doch mit Rang 8 und Platz 4 unter den Österreicherinnen war ich angesichts der kurzen Regenerationszeit doch sehr zufrieden mit diesem Tag! 

Gleich nach dem Zieleinlauf gings ab für einige Tage an den Wörthersee! Urlaub, regenerieren und vorbereiten auf England!

 

Mit England verbinde ich tolle Erinnerungen, hatte ich doch dort 2008 mein bisher bestes Ironman Resultat erzielt (Platz 5)! Das Rennen hatte sich allerdings geändert und war somit neu für mich. Die Zeiten aus dem Vorjahr versprachen ein hartes Rennen, doch das waren wir gewohnt von den Engländern. Gemeinsam mit meinem Trainer und einem weiteren Salzburger Athleten nahmen wir die Herausforderung an!

Wer glaubt, dass 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und 42km Laufen Herausforderung genug seien, der war noch nie in England!!!

 

Die erste Hürde war es logistisch alles auf die Reihe zu bekommen, waren doch Start, Wechselzone 2 und Ziel durch viele Kilometer voneinander getrennt. Selbst mit 2 Autos tüfftelten wir lange herum um am Renntag nicht zu umständlich herum fahren zu müssen.

 

Hürde 2 galt dem Essen. "Full english breakfest", Subways, Mc. Donalds und Fish and Chips waren offenbar das Einzige was dieses Land kullinarisch zu bieten hatte.

 

Hürde 3: Das Rennen!! Bei für England angenehmer 17 Grad Wassertemperatur lief der Auftakt für mich perfekt! Mit knapp über 52min stieg ich als 3. Frau aus dem Wasser! Auf den ersten Radkilometern war dann ein Kammerateam mein ständiger Begleiter, wow, war ich wichtig ;-) Doch es dauerte nicht lange und die Konkurrenz zog an mir vorbei! Mein Ziel war es mich nicht zu sehr zu verausgaben um danach noch ordentlich Laufen zu können! Die Strecke war hart! Viele Höhenmeter, schlechte (absolut mieserable) Straßen, zahlreiche Abzweigungen und Autoverkehr auf dem Großteil der Strecke erschwerten das Vorwärtskommen ungemein. Doch ich lag im Plan. Mit konstantem Tempo näherte ich mich dem Ziel. Nach nicht ganz 6h, hatte ich die 180km hinter mir, zufrieden, aber K.O.! Als 7. startete ich meinen Marathon, und der tat weh! Ich konnte Laufen, doch ich freute mich auf jede Labe um kurz anzuhalten. Ich versuchte immer wieder zu laufen doch die Schmerzen waren groß, und ich musste mit Siiiiiecherheit von allen am meisten Leiden. Lange hielt ich meine Position, doch auf den letzten 5 Kilometern wurde ich noch von 4 Mädls überlaufen, was mir in dem Moment (leider) ziemlich egal war, ich wollte einfach nur ins Ziel!

 

10.37.06, Platz 12, das war alles was an diesem Tag möglich war! Im Anbetracht dessen, das alleine die Radstrecke um 1h langsamer war als Kagenfurt, nicht wirklich ein Grund zum unzufrieden zu sein! Doch noch hab ich mein Ziel nicht erreicht, noch ist es mir nicht gelungen einen soliden Marathon zu laufen, noch ist aufgeben einfach nicht möglich. Deshalb: "to be continued"!!! Das war sicher nicht das Letzte das ihr von mir gehört habt!!! :-)

09.53.57 - Mit solider Leistung zum 17. Ironman Finish

Perfekte äußere Bedingungen machten den Ironman Austria am Sonntag zu einem wahren Rekordbewerb! Weltrekord bei den Männern, Streckenrekord bei den Frauen, persönliche Bestzeit, aber auch Negativrekord weil schlechteste Platzierung die ich je in Kärnten erreicht habe! Das Rennen am Sonntag hatte einfach alles zu bieten! 

Doch es war leider wieder einmal nicht das Rennen, dass ich mir erwartet hatte!

Pünktlich um 7.00 in der Früh bei noch sehr frischen Außentemperaturen starteten wir mit leichtem Vorsprung auf das Hauptfeld in das Rennen! Das Schwimmen war wie immer keine große Herausforderung. Nach 55min stieg ich aus dem Lendkanal um zum ersten Mal in die neue Wechselzone zu laufen! Der Weg war bei weitem nicht so lange wie ich befürchtet hatte, und so hielten sich die Wechselzeiten auch diesmal in Grenzen. Bereits zu Beginn der Radstrecke merkte ich, dass ich mir nach St. Pölten um sonst Sorgen bezüglich meiner Radform gemacht hatte. Ich spulte meine Kilometer ab, ignorierte die meiste Zeit die netten Gruppen die mich überholten und kämpfe mich näher und näher an eine super Radzeit ran! 5.03, perfekt!! Nach 6 Std Renndauer ging ich auf die Laufstrecke, und das sollte es gewesen sein. Mit dieser Ausgangsposition und meiner heurigen Laufform konnte doch eigentlich nichts mehr schief gehen. Kontrolliert und mit guten Kilometerzeiten machte ich mich auf den ersten Halbmarathon! Der Magen rebellierte die Beine wurden schwerer und die Kilometerzeiten tendenziell immer langsamer. Doch ich kämpfte. 1.42 nach 21km. Nich top, aber immer noch ausreichend für eine tolle Zeit! Doch die Schmerzen wurden immer stärker. An Essen war schon lange nicht mehr zu denken, und der Wunsch nach stehen bleiben wurde immer größer, und dann, bei Kilometer 24 tat ich das auch. Auf einmal waren all meine Ziele in weiter Ferne gerückt. Jedes neuerliche Loslaufen tat enorm weh, doch ich zwang mich dazu weiter zu laufen.  Ich konnte nicht schon wieder aufgeben und alle meine Freunde am Streckenrand enttäuschen die mich schon den ganzen Tag so toll angefeuert hatten! Doch immer wieder musste ich Gehpausen einlegen und sie waren zu viel. Zu viel um Vorne mitzumischen, zuviel um meine Traumzeit zu erreichen, zu viel um mit erhobenen Händen ins Ziel einzulaufen!

 

9.53.57.  - Platz 25. Ehrlich, hart erkämpft, aber leider nicht ganz das was ich wollte!

Klagenfurt wird mich so schnell wahrscheinlich nicht wieder sehen! So macht Triathlon keinen Spaß mehr! Wir sind Einzelsportler doch leider haben das viele Athleten vergessen.

Platz 5 beim Salzburgerland Triathlon

Foto: Holzmann
Foto: Holzmann

Nach 3 ersten und einem zweiten Platz beim Salzburgerland Triathlon wurde es diesmal nur der 5. Platz! Nach dem Schwimmen noch ganz vorne und einem beherzten Auftakt am Rad, merkte ich sehr bald, dass mir der Berglauf am Montag offensichtlich mehr Substanz gekostet hat, als ich gehofft hatte! Die Mädls waren am Rad einfach zu stark für mich. Jetzt konnte ich nur noch auf meine gewohnt starke Laufform setzen um noch einige Plätze gut zu machen, doch leider liesen mich auch hier meine Kräfte im Stich und ich musste akzeptieren, dass an diesem Tag die Anderen stärker waren!

 

Als ich noch im Chor gesungen hab, hieß es immer, wenn die Generalprobe mißlingt folgt meistens eine perfekte Aufführung...und die Aufführung heißt Ironman Klagenfurt am 3.Juli!!!!

Sieg beim Dachstein Berglauf

Da der Pfingstmontag leider ziemlich verregnet war, beschloss ich gemeinsam mit meinem Trainer eine etwas intensivere Laufeinheit zu machen. Um das ganze ein wenig abwechslungsreicher zu gestalten ging ich bei einem Berglauf über 12km und 800 Höhenmeter auf den Rittisberg am Dachstein an den Start. Bereits zu Beginn merkte ich, dass ich mich nicht besonders quälen musste um die steilen Anstiege hinauf zu kommen. Es machte richtig Spaß mit den schnellsten Männern mitzulaufen. Im Ziel, nach 1.11.49 waren nur 12 Männer schneller als ich! Sieg und Streckenrekord! Ich hoffe dass auch die nächsten Traithlonbewerbe so optimal verlaufen wie meine Laufrennen heuer!

 

Nächster Einsatz: Salzburgerland Triathlon am kommenden Sonntag!

1.24.57 - Mit Sieg und Bestzeit in die neue Saison

Als letzten Testlauf für den Ironman 70.3. in 3 Wochen in St. Pölten bin ich heute bei angenehmen Lauftemperaturen beim Halbmrarathon rund um den Hallstättersee mitgelaufen! Gestern hatte ich noch etwas Bedenken wie ich heute wohl drauf sein würde, da das Training diese Woche doch etwas ansträngend war. Bereits auf den ersten Kilometern merkte ich, dass die Beine locker waren. Es machte richtig Spaß zu laufen. Die selektive Strecke verlange mir einiges ab. Viel Zuschauer am Streckenrand sorgten aber für tolle Stimmung! Als ich dann die 21km hinter mir hatte und das auch noch unter 1.25h und als Siegerin war ich im Ziel endlich mal wieder so richtig glücklich und zufrieden mit mir :-)

 

Jetzt kanns gerne losgehen mit Triathlon!!!

Schwarzacher Frühlingslauf - die Wiederholung von 2010

Moni und Andrea
Moni und Andrea

In Schwarzach treffen sich jährlich zahlreiche Läufer und Triathleten um beim 8km langen Frühlingslauf ihre Form unter Beweis zu stellen. Ich nutze den Lauf ganz gerne um mir etwas Tempohärte für die bevorstehenden Bewerbe zu holen. Meine Hauptkonkurrentin war wie im letzten Jahr Andrea Walkner - Tannenberger aus Salzburg. Ich wollte das Rennen heuer taktisch etwas klüger angehen, denn meistens starte ich bei solchen Läufen zu schnell und kann hinten nach nichts mehr drauf setzen. Die Vorgabe vom Trainer: Zu Beginn Zeit lassen, und die letzte (von 4) Runde so richtig Gas geben.

Folgsam wie ich bin, dosierte ich mein Tempo am Start, es lief super. Ich versuchte zügig zu laufen und noch nicht alles zu geben, doch ich war anscheinend schon wieder zu schnell, Andrea war hinter mir. Die erste Runde beendete ich mit einem ordentlichen Vorsprung, beim Anstieg in der zweiten Runde lief sie auf mich auf, schon wieder einmal. Die zweite Runde beendeten wir gemeinsam und dann, genau an der selben Stelle wie im Vorjahr ging sie an mir vorbei und ich konnte nicht mit. Ich schaffte es zwar den Abstand minimal zu halten, doch hieß es dann im Ziel erneut Andrea Walkner vor Monika Stadlmann!

O.K. taktisch vielleicht keine Meisterleistung, doch ich hatte während des gesamten Laufes ein echt gutes Gefühl. Jetzt freu ich mich schon auf die nächsten Trainingswochen, bevor es dann im Mai endlich mit Triathlon los geht!

Sag niemals Nieeee!

Noch vor wenigen Wochen habe ich fest behauptet, nie bei einem Skitourenrennen mitzumachen, da für mich das Tourengehen etwas gemütliches ist, bei dem ich neben dem Training auch noch die herrliche Berglandschaft genießen kann. Bereits letzte Woche war dann allerdings schon nichts mehr mit Landschaft genießen, als ich bei der Hochkönigstrophy in Bischofshofen dann doch bei meinem ersten Tourenbewerb am Start stand.

Nach 9 Std. Renndauer immer noch top motiviert!
Nach 9 Std. Renndauer immer noch top motiviert!

Mein Einstand war nicht so besonders, ich erreichte nach 3h und 1700hm als glorreiche Letzte das Ziel! Mir war danach klar, das würde mein erstes und einziges Rennen bleiben. Als dann bei der Siegerehrung unter meinen Vereinskollegen die Idee aufkam, doch eine Woche später bei einem 12h Bewerb an den Start zu gehen, konnte ich nur ordentlich darüber lachen!!

Gestern um 7.00 Früh war dann allerdings schluss mit Lustig. In St. Johann im Pongau hieß es in 12 Stunden  so oft wie möglich einen 500m Anstieg auf die Hahnbaumalm zu bewältigen und ratet mal, wer auch am Start stand....

Kurz und gut, diesmal ging es wesentlich besser als letzte Woche. Nach 4 h setzte ich mich an die Spitze des Damenfeldes und gab die Führung bis zum Ende auch nicht mehr ab! Die Zeit verging schneller als ich dachte, und je länger das Rennen dauerte, desto besser kam ich in Fahrt. Lediglich das Abfahren war wohl nicht ganz so meine Stärke, bekam ich doch von einigen Athleten den Preis für die schönste aber langsamste Fahrweise verlien!

Alles in Allem ein langer, erfolgreicher Tag mit vielen netten Begegnungen und einer wertvollen Erfahrung mehr in meinem Sportlerdasein! 

Erneut Spitzenplatz bei Langlaufrennen

Nach dem Tauernlauf stand ich dieses Wochenende beim internationalen Steiralauf über 42km in Bad Mitterndorf am Start! Der Wetterbericht versprach uns strahlenden Sonnenschein und wohlig warme Temperaturen! Am Start um 9.45 war es noch etwas kalt, doch spätestens nach dem Startschuß ging es heiß her.

 Rechts, link, vor mir, hinter mir, überall stürzen die Langläufer oder verloren ihre Stecken, bei dem Gedränge war ich froh, heil über die ersten Kilometer zu kommen, und dann gings so richtig los. Schnell hatte ich mir Überblick verschafft und kannte meine Konkurenz. 3 Mädls waren immer knapp vor mir, und schienen auch so richtig gut zu laufen. Eine davon konnte ich sehr bald überholen und die anderen beiden liefen eine Gruppe vor mir. Doch leider war ich im ersten Teil der Strecke taktisch etwas unklug und lies ein Loch zwischen mir und der Gruppe aufreißen. Ich kämpfete um wieder Anschluss zu finden doch vergebens. Kurz vor dem Ziel hatte ich dann einen kleinen Einbruch was die bis dahin 4. Platzierte ausnutze und mich noch überlief. Somit erreichte ich als 4. Platzierte mit einem Rückstand von lediglich 4.30 min auf die siegreiche Tschechin das Ziel! Es war wieder ein toller Lauf und ich bin auch so richtig zufrieden mit meiner Leistung, hat echt Spaß gemacht!!

Zur Königin gekrönt!

Tauernkönig und Königin
Tauernkönig und Königin

Alle guten Dinge sind 3 und so hat es beim dritten Anlauf endlich geklappt!! Nach meinem 2. Platz bei der letzten Austragung gelang es mir gestern endlich mir den Sieg bei Salzburgs größter Volkslanglaufveranstaltung dem Tauernlauf zu holen!! Mein erster Langlaufsieg!!

Bei strahlendem Sonnenschein und eisigen minus 14 Grad gingen wir um 10.15 in Altenmarkt an den Start! Zu laufen waren 2 Runden zu je 21km. Die Strecke kannte ich wie meine Westentasche, da ich sehr oft zum Training in der Region bin! Um so schöner war es dann deshalb auch, als ich im Ziel realisierte, dass ich als erste Dame das Ziel erreicht hatte! Das ist schon etwas Besonderes! Einziger Wehrmutstropfen, mein Trainer hat mich so weit abgehängt, dass ich in Zukunft wahrscheinlich noch a bissl mehr trainieren muss um ihm wieder nachzukommen ;-)

Ein traumhafter Winter...

Aufstieg auf den Hohen Göll (Sbg)
Aufstieg auf den Hohen Göll (Sbg)

Aus meinem Bürofenster schaue ich gerade auf die verschneite Winterlandschaft und freue mich schon auf meine nächsten Trainingseinheiten um den perfekten Winter zu nutzen! Skitourengehen, Langlaufen, Schneeschuhwandern... neben dem üblichen Triathlontraining die ideale Abwechslung um mich mit viel Spaß am Training auf den kommenden Sommer vorzubereiten!

 

Um mich schon ein wenig auf die anstrengenden Bewerbe im Sommer einzustimmen, gibts am Sonntag ein kurzes Langlaufrennen und das Wetter soll dazu wieder einmal perfekt werden.....

Tour de Tirol - "gemütlicher" Start in die neue Saison

Alle guten Dinge sind 3, und wenn nicht Schwimmen, Radfahren Laufen, dann wenigstens 3 Läufe hintereinander und das alles nennt sich dann Tour de Tirol! Hinter diesem klingenden Namen stecken 3 sehr interessante Rennen die sich auf 3 Tage aufteilen: Den Auftakt macht der Alpbachtaler 10er am Freitag gefolgt vom Kaisermarathon auf die Hohe Salve (42km/2200hm) am Samstag und zu guter Letzt folgt der Kaiserwinkelhalbmarathon am Sonntag!

 

Warum ich euch davon erzähle, na ganz einfach, ich war dabei!!!!!!!!

Der Grund meines Antretens ist ganz schnell erklärt, ich hab den Startplatz gewonnen! :-) Auch wenn ich gerade erst wieder mit dem Training begonnen habe und die Vorstellungen von diesen Distanzen mir noch etwas Kopfzerbrechen bereitete beschloss ich an den Start zu gehen und mir ein schönes Wochenende zu machen!

 

Start am Freitag in Reith im Alpbachtal: 10km, kein Problem. Die Zeit: 42,24min. Platz 7 und 5. bei den Gesamtstartern!

 

Kaisermarathon am Sonntag: Gemütlicher hügeliger Halbmarathon in 1.47 und dann gings bergauf!! Wer bis hier her mit seinen Kräften nicht richtig hausgehaltet hatte bekam dies jetzt zu spüren! Doch es machte Spaß. Vor der Kulisse des wilden Kaisers und bei strahlendem Sonnenschein gings immer weiter bergauf um oben angekommen mit Blick auf die hohe Salve (das Ziel) in weiter Ferne wieder hinunter zu laufen! 3km vor dem Ziel kam dann der Schlussanstieg bei dem mit bis zu 30% über steile Hänge spätestens jetzt an Laufen nicht mehr zu denken war! 20min für einen Kilometer und das Ziel näherte sich nur langsam! Doch ich wollte rauf und schneller sein als die Anderen, der Ehrgeiz hatte mich gepackt!! Nach 4Std und 35min errichte ich das Ziel. Zach wars, aber Spaß hats auch gemacht.

Erneut Platz 7 und immer noch 5. in der Gesamtwertung!

Nach 42km auf die hohe Salve, Ziel erreicht: zum Laufe einfach zu steil!!
Nach 42km auf die hohe Salve, Ziel erreicht: zum Laufe einfach zu steil!!

Letzter Tag: Kaiserwinkel Halbmarathon. Als ich gerade dabei war mir meine Laufschuhe anzuziehen, fragte sich mein Körper kurz ob ich jetzt wohl spinne!!?? War nicht gestern gerade ein Marathon?? Sollte dann nicht heute Pause sein???

Ja, stimmt, genau danach fühlten sich meine Beine auch an, nach Pause!! Aber ich wollte es schaffen und ich hatte 2 große Ziele: Den 5 Platz halten (denn die ersten 5 bekamen Preisgeld und wurden geehrt) und damit auch beste Österreicherin zu bleiben! Dafür durfte ich allerdings keine Schwächen zeigen denn ich hatte nur etwas mehr als 2 Minuten Vorsprung auf die 6. Platzierte!

Ein paar Tipps von den Profis geholt "Das tut jedem am Anfang weh! Einfach Zähne zusammen beißen und loslaufen!!" und los gings auch schon und sie hatten Recht, es ging bzw. lief und sogar überraschend gut!

Gesamt 8. in 1Std. und 35 min!!!

 

Resultat nach 3 Tagen: Platz 5 in der Gesamtwertung als schnellste Österreicherin!! Tolle Eindrücke einer wirklich tollen Veranstaltung!!

Nachtrag Tri Motion Saalfelden!

Foto: Evelyn Thurner
Foto: Evelyn Thurner

Wohl nicht ohne Grund hat mir mein Trainer von einem Antreten bei der Tri Motion in Saalfelden letzte Woche abgeraten. Er wußte offensichtlich schon, wie das Ganze ausgehen würde. Ich wollte es allerdings nicht wahr haben und noch einmal versuchen, den Rest, der von meiner Form noch übrig geblieben ist heraus zu holen! 

Das Schwimmen lief wie meistens ganz o.k. und ich konnte als erste Dame das Wasser verlassen, was mich durchaus auch sehr motivierte!

Nach der ersten von 3 Radrunden lag ich dann allerdings wenn auch nur kanpp nur noch an der 3. Stelle. Das war ja grundsätzlich noch nicht so schlimm. Schlimm war, dass mir die Runde schon so lange vorkam und ich mir nicht vorstellen konnte das noch 2 mal zu machen. Ich war müde und hatte keine Motivation zu kämpfen. Nach einigem Hin und Her, " Ich gebe auf, nein ich kämpfe weiter..." beschloss ich letztendlich dann doch das Rennen zu beenden!

 

Ich hatte heuer einen sehr guten Start in die Saison, doch nach meiner Aufgabe beim IM in Regensburg in den ich all meine Energie gelegt hatte, war der Saft einfach raus, was sich letztendlich auch in den letzten beiden Bewerben wiederspiegelte!

 

Mittlerweile hab ich schon eine Woche Pause hinter mir mit Wandern, Biken und am Berg herumkraxln. Was die Wettkämpfe 2011 anbelangt, schweben mir auch schon wieder so einige Gedanken im Kopf herum und demnächst werde ich dann hoffentlich mit neuer Motivation das Training dafür in Angriff nehmen!

 

Faakersee Triathlon - jetzt ist der Wurm drin!

Am Samstag fand am Faakersee ein Triathlon über die Kurzdistanz statt! Bisher kannte ich diesen Bewerb nur aus Erzählungen und war demnach irgendwie auf einen kleinen feinen Triathlon eingestellt! Dass dem nicht so werden wird, merkte ich schon am Freitag bei der Abholung der Startunterlagen, bei der es zuerst einmal Schlange stehen hies....

Das Wetter am Vortag war noch nicht so toll, aber pünklich zu Beginn des Rennens zeigte sich die Sonnen und hielt auch bis zum Schluss durch!

Duchhalten war auch für mich angesagt, denn irgendwie war ich von Beginn weg schon müde. Beim Radfahren (4 Runden rund um den See) galt die einzige Aufmerksamkeit nur dem Ausweichen und aufpassen, denn wenn 800 Triathleten sich auf einer 10km Runde tummeln, wirds ordentlich eng!

Die Laufstrecke war toll, doch so wirklich genießen konnte ich sie nicht, es war einfach total verlorkst! Bis Kilometer 5 lag ich noch an 3. Stelle doch dann flog eine Athleten an mir vorbei und ich durfte mich mit dem netten 4. Platz begnügen!

Das war dann also wieder ein weiteres Rennen aus der Kategorie: So schnell wie möglich vergessen!!!

 

Am Samstag geh ich noch in Saalfelden an den Start, ich hoff dort hab ich dann ein besseres Gefühl und kann auch um den Sieg mitkämpfen, denn immerhin gibts ja auch einen Titel zu vergeben...

Die nächsten Bewerbe - Faakersee Tri und Tri Motion

Nach einer kurzen Pause nach dem Trumer Triathlon stehen an den kommenden Wochenenden die nächsten Bewerbe an. Am Samstag den 28. August starte ich am Faakersee bei einer Kurzdistanz, bevor es dann eine Woche später in Saalfelden bei der Tri Motion um den Titel der Staatsmeisterin über die Halbdistanz geht!

Trumer Triathlon - die Tränen trocknen wieder...

Nach meiner Aufgabe beim Ironman in Regensburg war ich die letzte Woche doch sehr traurig, doch der Triathlon in Obertrum gestern stimmte mich wieder mehr als positiv, denn ich konnte endlich wieder zeigen, dass ich heuer absolut top in Form bin!

Start zum Trumer Triathlon über die Halbdistanz in Obertrum war gestern bei blauem Himmel und noch eisigen Temperaturen um 8.30 im Obertrumer Strandbad! Bereits zahlreiche Zuschauer waren da um uns Athleten anzufeuern!

Um dem Gedränge im See aus dem Weg zu gehen startete ich ganz außen, und nahm einen etwas weiteren Weg in Kauf. Nach der Hälfte der Strecke konnt ich mich dann ganz nach vorne kämpfen und kam als zweite Frau hinter Eva Dollinger aus dem Wasser!

Nach einem beinahe Duell mit Eva in St. Pölten wollte ich heute alles geben, um mit ihr um den Sieg kämpfen zu können! Die Radstrecke am Hausberg beeindruckte mich sehr. Sie war anspruchsvoll und bot sehr viele Möglichkeiten um ordentlich Druck machen zu können! Ganz anders als letzte Woche in Regensburg zeigte heute mein SRM Wattmesser durchaus vernünftige Werte!

In der Wechselzone angelangt hörte ich, dass mein Rückstand auf Eva, die nach einer Zeitstrafe wegen Windschattenfahrens 6 min abzitzen musste, nur noch 30 sec. betrug! Verfolgt von der 3. platzierten Dame ging ich top motoviert auf die Laufstrecke, immer den Blick auf den Begleitradler der führenden Dame gerichtet. Doch meine Beine waren müde, müde von einem aussichtslosen 7 Std. dauernden Wettkampf beim Ironman in Regensburg!

Eva lief mir Runde für Runde immer um ein paar Meter davon. Doch auch ich konnte Runde für Runde Boden gut auf meine Verfolgerinnen machen.

Nach 4.51.06 mit einem Rückstand von kanpp über 5 min auf die Siegerin genoss ich als 2. Dame das Bad in der jubelnden Zuschauermenge! Viele meiner Freunde sowie auch meine Eltern und mein Bruder waren nach Obertrum gekommen um mich zu unterstützen! Die Stimmung war enorm, und ich war glücklich, endlich konnte ich wieder zeigen dass doch einiges in mir steckt!

 

Es war ein toller Wettkampf, mit super Organisation, einzigartiger Stimmung und einem sehr guten Ausgang für mich! Ich bin froh, dass mich mein Trainer motiviert hat an den Start zu gehen und weiter an meine gute Form zu glauben! Ich denke es hat sich ausgezahlt!

 

Danke an Alle!

 

Wenn Träume Träume bleiben...

Ich träumte von einem perfekten Tag, von meinem perfekten Tag, von einem Tag an dem einfach alles so läuft wie es soll, an dem ich einfach nur zeigen kann was ich drauf hab! Doch dieser Traum wurde gestern leider (noch) nicht wahr! Beim Ironman in Regensburg wollte einfach gar nichts nach meinem Plan laufen! Meine Vorbereitung war perfekt, dass ich gut drauf bin konnte ich schon in St. Pölten und Kuchl zeigen...

Start zum Rennen war am Sonntag um 7.00. Großen Respekt hatte ich wieder einmal vor dem Schwimmstart, nachdem das komplette Teilnehmerfeld so gut wie geschlossen ins Wasser gelassen wurde! Dem entsprechend drunter und drüber gings dann auch zu, es dauerte einige Zeit, bis ich mehr drüber als drunter war, doch dann gings dahin, nach knapp über 53min stieg ich aus dem Wasser, dicht auf den Fersen der 3. und 4. Platzierten!

 

Beherzt stürzte ich mich aufs Rad und setzte mich sofort an die 3. Stelle. Bereits nach wenigen Kilometern merkte ich allerdings dass meine Oberschenkel nicht das machten was ich wollte und die Wattanzeige auf meinem SRM schockierend niedrige Werte anzeigte. Eine Frau nach der anderen fuhr an mir vorbei und ich konnte nichts entgegen setzen. Nach 90 Kilometern war ich sogar aus den Top 10 rausgefallen. Doch so einfach wollte ich nicht aufgeben, ich kämpfe, ich gab alles und das ging auch eine Zeit lang gut, Platzt um Platz konnte ich wieder gut machen und auch wenn ich merkte, dass meine Kräfte schwanden, gelang es mir kurz vor Ende der Radstrecke mich wieder an die 3. Position zu setzte!

 

Auf den ersten Laufmetern spürte ich allerdings bereits, wie sehr mir das Radfahren zugesetzt hatte. Die Krämpfe die ich am Rad noch ignorieren konnte, wurden immer Stärker und schon nach 3 Kilometern musste ich zum Dehnen stehen bleiben. Ich versuchte es wieder. Die Zuschauermassen im Stadtzentrum waren enorm, eine tolle Stimmung, doch sie lies mich trotzdem nicht vergessen, wie schlecht es mir bereits jetzt ging. Immer wieder musste ich stehen bleiben, ich war einfach komplett leer. Ich hatte keine Kraft mehr zu kämpfen! Nach und nach wurde ich wieder überholt. Am Ende der ersten Runde (10km) musste ich mir eingestehen, dass ich mein Ziel heute nicht mehr erreichen würde. Schweren Herzens beschloss ich den Kampf aufzugeben und das Rennen zu beenden!

 

Es fiel mir nicht leicht! Ich war sehr enttäuscht, enttäuscht darüber, dass mich mein Körper so einfach im Stich gelassen hatte, und mein Traum von einem perfekten Rennen nicht wahr wurde!

Doch mein Trainer hat recht, es war nur ein Rennen, ab haken und nach vorne schauen. Die Saison ist noch nicht vorbei. Schon kommenden Sonntag steht mit dem Halbdistanz Triathlon in Obertrum eine neue Möglichkeit an um meine Form unter Beweis zu stellen. Vielleicht habe ich dort dann auch noch das nötige Quäntchen Glück auf meiner Seite!!

Ironman Regensburg - nur noch wenige Tage...

...und dann gehts endlich los! Lange habe ich in dieser Saison auf meinen großen Auftritt gewartet, lange konnte ich mich bestens darauf vorbereiten und mit Sicherheit nicht so lange wird es am Sonntag dauern, bis ich in Regensburg das Ziel erreicht habe :-)

 

Die Erwartungen sind groß, die Vorgaben von meinem Trainer hoch gesteckt! Wie es mir am Sonntag geht, könnt ihr wie immer live im Internet mitverfolgen (http://ironman.com/events/ironman/ironman-regensburg/?show=results)! Ich freue mich jetzt schon, euch danach von einem super tollen Rennen berichten zu können!!

 

Also, Daumen drücken...

 

 

Fuschlseecrossing - letzte Vorbereitung für den Ironman in Regensburg!

Am Samstag fand die zweite Auflage des Fuschlseecrossings statt. Dabei galt es den Fuschlsee von Hof nach Fuschl auf einer Länge von 4.2 km zu überqueren! Der Start des Bewerbes wurde auf Grund des herannahenden Gewitters etwas nach vor verlegt. Trotzdem machte der aufkommende Wind das Wasser immer unruhiger!

 

Auf Grund der extrem warmen Temperaturen der letzten Zeit und der dadruch bedingten Wassertemperaturen sind Neoprenanzüge bei vielen Triathlonveranstaltungen heuer nicht erlaubt, so voraussichtlich auch beim Ironman in Regensburg in 2 Wochen! Das war auch der Grund weshalb ich mich in Absprache mit meinem Trainer dazu entschlossen habe, diese Seeüberquerung schon als Test für Regensburg zu nutzen, und auch hier ohne Neo an den Start zu gehen!


Schon auf den ersten Metern merkte ich, dass ich den Großteil der Männer hinter mir gelassen hatte! Meter um Meter kämpfte ich mich vorwärts. Ab der Mitte des Sees waren die Wellen dann so stark, dass man das Gefühl hatte, gar nicht mehr vorwärts zu kommen. Doch das Ufer näherte sich und nach 1 St. und 1min stieg ich als 4 Dame (2.20min nach der Siegerin) aus dem Wasser!

 

O.k. ich gebe zu, ich war etwas erstaunt "nur" als 4. das Ufer erreicht zu haben, aber ich denke dafür, dass ich ohne Neo unterwegs war, kann sich die Zeit schon sehen lassen und es war wirklich ein super Test für den Ironman am 1. August!!

Sieg beim Salzburgerland Triathlon - es läuft alles voll nach Plan!

Voll nach Plan läuft es im Moment bei meiner Vorbereitung auf den Ironman in Regensburg am 1. August! Der Sieg beim gestrigen Salzburgerland Triathlon in Kuchl war ein weiterer Beweis dafür, dass ich super in Form bin!

 

Auch wenn das Wetter keine Top Leistungen zulies und uns die Kälte einiges abverlangete, so war es doch ein Sieg ganz nach meinem Geschmack: Rein ins Wasser und weg war ich :-) Zwar konnten mir meine Konkurrentinnen im Wasser noch dicht auf den Fersen bleiben doch als ich am Rad saß, wußte ich, dass heute kein Weg mehr an mir vorbei führen wird! In den letzten Tagen hab ich noch gemeinsam mit meinem Trainer Daniel Tagwerker etwas an meiner Radposition gefeilt, was sich auszahlte! Ich fühlte mich so richtig wohl, auch wenn die Kälte das Gas geben ordentlich erschwerte! Beim Laufen konnte ich dann ganz ohne Druck eine solide Zeit hinlegen und die jubelnde Zuschauermenge im Zielbereich so richtig genießen!

 

Fazit: Das Wetter war mal wieder nicht so berauschen (und wenn mir mal kalt ist heißt das schon was...); mir wars dennoch egal denn ich bin super in Form!

 

Ergebniss:

1. Monika Stadlmann 1.55.18

2. Maria Weißenbacher 2.00.10

3. Andrea Höller 2.02.33

 

Foto: Josef Gruber
Foto: Josef Gruber

Pressekonferenz Trumer Triathlon

Foto: Pressebericht SN vom 8.6.10
Foto: Pressebericht SN vom 8.6.10

Am gestrigen Montag lud der Veranstalter des Trumer Triathlons, Sepp Gruber zu einer ersten Pressekonverenz in die Trumer Privatbrauerei ein! Neben zahlreichen Sponsoren, Bürgermeistern, dem Turismusverband und der Presse war auch ich, als Vertreterin der sportlichen Seite eingeladen! Besonders interessent für die Medien, war nach meinem Abschneiden in St. Pölten das neuerliche Duell gegen Eva Dollinger das am 8. August in die 2. Runde gehen wird!

Das Rennen in Obertrum wird sicher eine tolle Sache, weshalb es für meinen Trainer und mich auch selbstverständlich war dort an den Start zu gehen! Davor steht allerdings noch der Ironman in Regensburg auf dem Plan, und die Vrobereitungen dazu laufen...

Fotos Ironman 70.3 St. Pölten online

Um zu weiteren Fotos von St. Pölten zu gelangen, einfach auf das Foto klicken!
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Ironman 70.3 St. Pölten - Ein Auftakt nach Maß!

Gestern um 7.00 früh war es endlich so weit! Ich ging an den Start meines ersten Triathlons im Jahr 2010 und das gleich bei einem der best besetzten Bewerbe die ich (ausgenommen von Hawaii) jemals gestartet bin! Es war ein ereignisreiches Wochenende, ein tolles Rennen und eine super Motivation für die kommenden Bewerbe!

Unterwegs war ich mit einiger meiner Athleten die ebenfalls in St. Pölten an den Start gingen! Unsere Anreise verlief super, das Quartier war perfekt, das Essen hervorragend! Nach dem einchecken am Samstag durfte ich noch ein kurzes Interview beim ORF geben und dann wollten wir uns wieder auf in unser Quartier machen... doch dann streikte mein Auto :-) offensichtilich hatte ich wieder einmal das Licht brennen lassen und die Batterie damit zerstört! Nach einigen misslungen Versuchen es mittels Starthilfe wieder fit zu bekommen nahmen wie das Angebot eines Triathlonpärchens aus der Steiermark an, uns in unsere Unterkunft zu bringen! Dort liesen wir den Abend dann gemütlich ausklingen!

 

Bereits um 4.00 früh hies es dann am Sonntag schon wieder Tagwache und Frühstück fassen! Sehr ungewohnt für eine Halbdistanz schon so früh aufzustehen. Das Gewusel in der Wechselzone war enorm als 3000 Starter noch schnell ihre Räder überprüfen wollten! Doch zumindest eines davon war nicht mehr fahrtauglich, leider war es das einer meiner Mädls, die sich über Nacht wohl irgendwie einen platten Reifen eingefangen hatte! Schnell war ein netter Helfer gefunden (danke Gegi) der kurz und schmerzlos den Ersatzschlauch montierte, so war auch dieses Problem gelöst!

 

Der Start war dann sehr entspannend, ca. 30 Profis starteten vom Steg aus mit Startsprung und Vorsprung auf alle anderen in das Rennen! Herrlich soooo viel Platz und weg war ich und zwar nach vorne! Das Schwimmen war toll und ich ganz vorne mit dabei. Als ich aus dem Wasser rauskam, und der Sprecher erwähnte wer gerade in die Wechselzone kommt, hörte ich lauter klingende Namen und meinen :-) Vierter Platz,super! Ab aufs Rad und los gings. Übermotiviert duelliert ich mich auf den ersten 15km mit der späteren 2. Platzierten. Immer wieder war ich der Meinung ihr Tempo sei mir zu langsam und überholte sie wieder, am Ende zeigte sie mir allerdings dass sie doch um einiges stärker war und fuhr auf und davon! Ab da war das Radfahren sehr einsam. Teilweise kam es mir vor wie eine Trainingsausfahrt, von den 3000 Startern war auf Grund des Wellenstarts nicht viel zu sehen! Erst gegen Ende der Strecke stieg meine Wettkampflaune wieder, als mir mein Trainer vom Streckenrand zurief, dass ich nur noch wenige Sekunden hinter Eva Dollinger sei!! Juhu, ab jetzt wollte ich alles geben, ich wollte sie einholen, unbedingt!

 

Und dann kam das Laufen.....

Nein, keine Sorge, nicht die übliche Geschichte.Ich hab euch ja in meinem letzten Beitrag gesagt, ich werde euch meine tolle Laufform präsentieren!! Und ich lief und ich lächelte und es machte Spaß!! Zwar kam ich Eva nicht mehr näher, aber ich fiel auch nicht zurück und mitten im internationalen Starterfeld erreicht ich nach 4.36 Std. als Gesamt 8. das Ziel und ich war glücklich!! Ich hatte gekämpft, vielleicht nicht bis zum äußersten, aber ich hab mich nicht aufgegeben und endlich hat Triathlon wieder einmal so richtig Spaß gemacht!!!

 

Achja: Meine Halbmarathonzeit: 1.27 (und ein paar zerquetschte)!! :-)

 

Jetzt werde ich mich ein paar Tage ausrasten und dann freue ich mich schon auf das weitere Training, denn ich habe Lunte gerochen, aber so richtig. Jetzt will ich mehr, viel mehr und der Ironman in Regensburg rückt näher, und von mir aus kann er kommen!!!

 

 

Ironman 70.3 Austria
1,9 km Schwimmen, 90 km Rad, 21,1 km Laufen

1. Yvonne van Vlerken (NED) 4:18:56 (29:04-2:27:08-1:18:51)
2. Erika Csomor (HUN) 4:18:56 (28:59-2:27:39-1:17:39)
3. Karin Thürig (SUI) 4:21:34 (33:37-2:18:34-1:23:45)
4. Sandra Wallenhorst (GER) 4:23:13 (30:35-2:27:51-1:20:22)
5. Kristin Möller (GER) 4:27:07 (30:48-2:33:20-1:17:28)
6. Eva Dollinger (AUT) 4:34:17 (26:20-2:36:58-1:26:21)
7. Merja Kiviranta (FIN) 4:35:31 (26:41-2:34:54-1:29:20)
8. Monika Stadlmann (AUT) 4:36:57 (28:57-2:35:05-1:27:56)
9. Susan Dietrich (GER) 4:42:31 (30:42-2:34:21-1:32:32)
10. Karina Ottosen (DEN) 4:42:56 (29:39-2:39:05-1:29:09)

Jetzt kann es los gehen....

..und das tut es auch! Am kommenden Sonntag starte ich meine Saison mit dem Half Ironman in St. Pölten! Ich bin schon sehr gespannt auf den Bewerb. Nicht nur dass ich dort zum ersten Mal für heuer meine Form überprüfen kann, auch ist für mich das Rennen ein völlig neues!

Um 7.00 Früh gehts los! Etwas ungewohnt, bei einer Halbdistanz schon so früh aufstehen zu müssen! Trotzdem freue ich mich auf den Moment, wann endlich der Startschuss fällt, und ich mit den anderen PRO Athleten mit Startsprung das Rennen eröffnen darf! 1,9km Schwimmen, na das sollte wohl klappen aber dann...dann gehts so richtig los. Denn dann werde ich so schnell es geht auf meiner neuen Focus Rennmaschine die Weinberge rund um St. Pölten durchqueren und am Ende über 21km meine derzeit sehr gute Laufform ausspielen! Wozu das dann reicht, ich bin schon sehr gespannt :-)

Trainingswochenende in Kärnten

Vergangenes Wochenende besuchte ich eine Freundin im Lavanttal in Kärnten und nutze das schöne Kärntner Wetter dort um einige Radkilometer zu absolvieren! Als Trainingspartner bakam ich leihweise ihren Freund Georg zur Verfügung gestellt :-)

Abgesehen davon, dass wir Beide ganz gerne und lange am Rad saßen konnten wir uns auch ganz gut über unsere Ziele austauschen, denn wir haben eines gemeinsam, ein in unserer Sportart etwas extremeres Ziel!

Meine Konzentration liegt im Moment ganz auf dem Ironman in Regensburg am 1. August und Georg hat nur noch wenige Wochen bis er mit seinem Rad beim Race across America 4800km lang quer durch Amerika radelt!!  (http://www.georgpayer.at/)

Wir konnten echt super trainieren und sind Beide sehr zuversichtlich, dass wir unsere Bewerbe bestens bewältigen werden!

Wetterglück in Mallorca

Nichts wars mit Ski auspacken und warm anziehen auf unserem Trainingslager in Mallorca, anstelle dessen hatten wir 2 Wochen lang Sonnenschein und wohlig warme Temperaturen! 

Es ist zwar jetzt schon wieder eine Zeit her, das ich aus Spanien zurück bin, aber von so einem tollen Trainingslager muss ich schon noch ein wenig berichten!

Es war alles perfekt. Einquartiert hatten wir uns zu 6 in einer kleinen Finka in LLorret de Vistalegre mitten auf der Insel. Das hatte vorallem den Vorteil dass wir in alle Richtungen wegfahren konnten und somit sehr viel von der Insel zu sehen bekamen, und, was natürlich auch wichtig ist, wir mussten nie das Selbe fahren und konnten uns jeden Tag auf neue interessante Touren freuen!

Einmalig war auch unsere Verpflegung, zwar war Selbstverpfelgung angessagt, aber wir liesen es uns an nichts fehlen und tischten (danke Maria :-) ) jeden Tag die Besten Menüs auf!

Offensichtlich lag es daran, dass wir auch immer alles brav aufasen, denn da soll dann ja angeblich das Wetter schön werden, und das war es auch. Nahezu durchgehend schien die Sonne und zauberte teilweise sogar eine leichte (wenn auch nicht nahtlose) Bräune auf unsere Haut!

 

Mallorca im Februar, davon riet mir am Anfang jeder ab. Mag sein dass es nur Glück war, aber das war sicher mit eines der besten Trainingslager die ich bis jetzt gemacht habe!

 

Achja, und natürlich haben wir auch brav trainiert :-)  

Trainingslager Mallorca

Von 17. Februar bis 3. März bin ich mit einer Gruppe Salzburger Triathleten im spanischen Mallorca auf Trainingslager unterwegs! Noch wissen wir nicht, ob wir die Ski oder doch das Rad einpacken sollen. Wir hoffen aber trotz der nicht so guten Wettervorhersagen auf beste Bedingungen um uns die nötigen Grundlagen für die kommende Saison zu holen!

SN - Sportlerwahl 2009

Auch für das Jahr 2009 können ab sofort wieder Salzburgs beliebteste Sportlerinnen und Sportler gewählt werden! Bis zum 28. Februar kann gewählt werden!

 

Erneut findet ihr auch mich unter dem Wahlvorschlag der Salzburger Nachrichten! Ich würde mich sehr über eure Stimme freuen!


Hier kommt ihr direkt zur Wahl:

 

http://www.salzburg.com/sportlerwahl2009/voting.pl


City Biathlon Hallein 2009

Pünktlich zum Jahreswechseln fand letzte Woche in Hallein der City Biathlon statt! Neben österreichs Top Biathleten waren auch wieder einige "Promis" eingeladen um in Form einer Staffel ihr "Können" zu zeigen! In diesem Jahr hatte auch ich zum ersten Mal das Vergnügen mich am Halleiner Altstadtkurs in einer neuen Sportart zu versuchen! Angefeuert vom Halleiner Publikum gelang es mir gleich alle fünf Scheiben zu treffen, und gemeinsam mit meinen Staffelkollegen den Sieg nach Hause zu laufen!

Spannend war es dann auch das Finale der Profis zu verfolgen, das der Salzburger Sven Grossegger gewann!

Aufwiedersehn 2009, willkommen 2010!!!!!!

Wir sehn auf's alte Jahr zurück,
Und haben neuen Mut:
Ein neues Jahr, ein neues Glück!
Die Zeit ist immer gut.

 

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)

Ich hänge!!!!

Nein, keine Sorge, nichts Schlimmes, ganz im Gegenteil! Seit dieser Woche gibts mich auch in Übergröße :-) und zwar in Form eines riesengroßen Plakates , das dieser Tage am Salzburger Flughafen aufgehängt wurde! Ich darf somit für die nächste Zeit alle Fluggäste die in Salzburg ankommen empfangen! Also, für diejenigen von euch, die noch Wettkampfeinsätze im Ausland haben, oder dem kommenden Winter entfliehen wollen, haltet Ausschau nach mit :-) und gut Reise!

--> hier gehts zu den Bildern!



Start in die neue Trainingssaison

Mit einem Halbmarathon am Pillersee am gestrigen Nationalfeiertag beendete ich meine Pause! Zwar war mein Kopf zu Beginn des Laufs noch etwas auf Ausrasten eingestellt, doch spätestens nach der ersten Bergwertung war ich wieder munter! Nach 1.41min und netten 360 Höhenmetern erreichte ich dann als 5. Frau das Ziel!

Challenge Barcelona – versöhnlicher Saisonabschluss!

Ende gut, alles gut, so könnte man wohl meine vergangene Saison kurz beschreiben! Am Sonntag den 4. Oktober probierte ich zum letzten Mal in diesem Jahr, meine Ziele zu verwirklichen, und zwar bei der Challenge in Barcelona!  Bereits am Mittwoch gings ab nach Barca, genauer gesagt nach Callela, 50km außerhalb der Stadt! Ein erstes Erkunden der Radstrecke verstärkte mein Gefühl, dass es diesmal ein absolut tolles Rennen werden könnte. 3 Runden entlang der Küste, leicht kupiert, gespickt mit zahlreichen Kreisverkehren!

Ich fühlte mich sehr wohl, die Temperaturen waren angenehm, zum Ausrasten hatte ich genügend Zeit und bei den Abschließenden Trainingseinheiten waren die Beine so richtig locker! Und dann kam das Rennen…..

…und es begann mit einem weiteren Highlight, ein eigener Start für die Profi Damen! Das war der entspannteste  Langdistanzstart den ich jemals erlebt hatte. Keine Schlägerei, und ewig Platz um mein eigenes Tempo zu schwimmen! Ich fühlte mich super, rund um mich formierte sich eine kleine Gruppe an Athletinnen, mit mir an der Spitze. Die Strecke führte parallel zur Küste, was das orientieren sehr leicht machte! Retour zum Ausstieg gings entgegen der Strömung ein wenig langsamer, weshalb meine Schwimmzeit mit 59min auch nicht so besonders berauschend ausfiel. Schneller als ich waren allerdings nur 3 Damen!

Das Radfahren lief dann einfach super, und war für mich eine ganz neue Erfahrung! Von Anfang an fühlte ich mich stark, ich hielt mich genau an die Vorgaben meines Trainers am SRM. Gleich zu Beginn überholte ich eine meiner Konkurrentinnen und dann war ich alleine, so richtig alleine, denn außer den Profi Herren starteten alle Athleten hinter uns! Nach kurzem gesellte sich dann ein Kamerateam zu mir und begleitete mich einen Teil der Strecke! Bei der ersten Wende merkte ich, dass sich hinter mir eine 3 Frau starke Gruppe formatiert hatte, welche sich im Laufe des Rennens sogar noch vergrößerte! Es machte so richtig Spaß, zu wissen, dass ich alle im Griff hatte, die Kilometer verflogen, und ich hatte immer noch Power und vor allem, es machte Spaß!!! Nach 5.11 Std. stieg ich dann schließlich vom Rad. Zum ersten Mal bei all meinen Ironman Bewerben zeigte mein Tacho tatsächliche 180km an, weshalb ich im Vergleich zu Klagenfurt mit meiner Radzeit auch sehr zufrieden bin!

Naja, und der Rest ist jetzt schnell erzählt, die 4 Mädls mit denen ich die vergangenen 180km verbracht hatte, hatten sich offensichtlich sehr gut hinter mir (aber immer mit regelkonformen Abstand von 7 Meter) ausgerastet, und machten sich flotten Schrittes auf zum abschließenden Marathon. Mein erster Halbmarathon lief auch ganz passabel, ich konnte meine Kilometerzeiten immer knapp unter 5min halten, doch dann taten die Beine immer mehr weh, und die Krämpfe häuften sich. Nach vorne hatte ich keine Chance mehr, doch meinen Platz wollte ich auf alle Fälle verteidigen, und so kämpfte ich bis zum letzten um nach 10.04 min als 10. Beste Frau ins Ziel einzulaufen!

Ich hatte mir zeitlich mehr erwartet, aber ich denke für die heurige, doch eher verpatzte Saison war das ein würdiger und sehr versöhnlicher Abschluss! Ich habe wieder gemerkt, was ich kann, und ich habe auch wieder gemerkt wie Spaß mir dieser Sport macht! Es war ein wunderschönes Rennen, das ich jedem nur empfehlen kann! Abseits vom Rennen verbrachten wir dann noch zwei Tage in Barcelona und ich kann euch nur sagen, so beeindruckende Bauwerke habe ich noch nie gesehen, einfach faszinierend, eine tolle Stadt!

Und jetzt, ab in die Pause :- ) !!!!!!!!

Ein Highlight steht noch aus!

Am kommenden Mittwoch gehts los, zum für mich letzten Triathlon der Saison 2009! Gestartet wird die Reise natürlich am Salzburger Airport und führen wird sie mich nach Barcalona!! Dort findet dann am Sonntag den 4. Oktober die Challenge Barcelona (3,8 - 180 - 42,195) statt! Begleitet werde ich von meinem Trainer und vielen weiteren Vereinskollegen, die zum Teil auch am Start stehen werden!

Ich freue mich schon sehr auf das Rennen, und werde es auf alle Fälle in vollen Zügen genießen!! Ich hoffe natürlich, dass ihr mir wieder fest die Daumen drückt!  :-)

 

Es gibt auch bei diesem Rennen einen Live Ticker bei dem ihr uns während dem Rennen verfolgen könnt! http://www.challenge-barcelona.com/home/info_general.php?language=de

 

Danke...

...Erich Sutterlütti von der Firma nikt.at der in den letzten Jahren meine Hompage gestaltet und gewartet hat!

 

Wie ihr sehen könnt, ist meine HP seit kurzem wieder einmal in neuem Gewand. Endlich habe ich die Möglichkeit mich frei zu entfalten, herum zu werken und alles selber zu gestalten, und wie ihr an den vielen neuen Inhalten sehen könnt, macht es mir so richtig Spaß :-)

Radausflug abgesagt!

Leider haben einige Teilnehmer für den Ausflug, der heute Donnerstag mit einer Tour über den Großglockner starten hätte sollen abgesagt, weshalb und auch weil das Wetter am Wochenende nicht so besonders ideal sein soll, wir beschlossen haben daheim zu bleiben!

Trainiert wird trotzdem, immerhin rückt der 4. Oktober mit riesen Schritten näher!!

Tri Alpin Herbtsradausflug in Kärnten

Von kommendem Donnerstag bis einschließlich Sonntag fahre ich gemeinsam mit meinem Trainer Daniel Tagwerker, seinem Geschäftskollegen Mani Figl und einigen weiteren Triathleten nach Winklern in Kärnten um uns noch den allerletzten Feinschliff für das abschließende Rennen am 4. Oktober in Barcelona zu holen!

Los gehts am Donnerstag in der Früh mit dem Rad von Radstadt aus nach Bruck über den Großglockner nach Winklern. Ein Begleitauto nimmt uns all unsere Sachen mit, damit wir über den Glockner lediglich uns selbst drüber schleppen brauchen!

Einquartiert sind wir im 4 Sterne Hotel Tauernstern! Auch wenn wir die meiste Zeit auf dem Rad verbringen werden, wissen wir, dass wir uns zumindest am Ende des Tages mit tollem Essen, Sauna und Massage verwönen lassen können!

WEM Litschau - Sonnenschein im Waldviertel

Im Grunde genommen ist es nicht besonders erwähnenswert, dass bei einem Rennen die Sonne schien, aber für Litschau war das etwas Neues, denn bei der mittlerweile 5. Ausgabe ( 4 mal mit Moni) scheinte zum ersten Mal die Sonne!

Wie auch in den letzten 3 Jahren in denen ich am Start war, legten sich die Veranstalter um Alex Kolar ordentlich ins Zeug um uns ein tolles Rennen zu bieten! Am Samstag pünktlich mit der Mittagssirene gings los. Ladies first hieß es zum Glück auch hier wieder. Ich hatte einen super Start, nur eine der Mädls entwischte mir, ansonsten hatte ich freie Bahn und niemand konnte mir folgen. Erst nach ca. 1,5km merkte ich, dass sich 4 Mädls hinter mir ganz unauffällig in meinem Wasserschatten versteckten. Jetzt gab ich noch ein wenig mehr Gas, um trotzdem noch als 2.aus dem Wasser zu steigen! Der gemütlichste Teil des Rennens war somit vorbei, denn wer Litschau kennt weiß, dass bereits das Verlassen der Wechselzone einiges an Kräften abverlangt. Noch hatten uns die Männer nicht eingeholt, und es war alles sehr übersichtlich. 3 sehr anstrengende Radrunden lagen vor uns. Meine Vorgabe war es brav laut SRM (meinem Leistungsmesser) zu fahren, was ich auch versucht. In der ersten Runde lag ich noch unterm Soll, also gab ich Gas, ich kam meinem Soll immer näher, doch das ständige bergauf, bergab zehrte ordentlich an meinen Kräften und in Runde 3 kämpfte ich schon schwer gegen die müden Beine! So in etwa als 5. ging, nein, keine Sorge, lief ich dann auf die Laufstrecke. Ich versuchte locker und leichtfüßig zu laufen, damit die schweren Beine wieder weggingen, doch genau das Gegenteil war der Fall, meine Kilometerzeiten waren nicht besonders berauschend, doch noch dachte ich an das was, bzw. wer vor mir lag, ich wollte immer noch aufholen! Doch das was ich vor dem Rennen bereits geahnt hatte war der Fall, ich war immer noch zu müde um Alles zu geben, die Pause war einfach nicht lange genug, doch Litschau war es mir Wert!! Am Ende erreichte ich als 9. das Ziel. Ich wusste, dass ich nicht in Form sein würde, doch vor mir liegt noch ein großes Ziel und dem sind im Moment alle anderen Rennen untergeordnet! Am 4. Oktober werde ich am Start der Challenge in Barcelona stehen und spätestens dann heißt es wieder "Erfolg für Monika Stadlmann"!!!

Triathlon Zell am See - Am Podest mit Nicole Leder!

Jeder Tag hat etwas Positives, und genau davon werde ich euch diesmal auch erzählen! Am Samstag wurden die Salzburger Landesmeisterschaften im Triathlon über die olympische Distanz in Zell am See ausgetragen! Der Bewerb fand bei strahlendem Sonnenschein statt.

 

 Wie bereits im Vorjahr durften wir Mädls 5min vor den Männern starten. Eine tolle Idee, ich konnte mich so voll und ganz, ohne Angst zu haben auf den Start konzentrieren und sah auch sofort, wer meine Mitstreiter um den Sieg waren. Es formierte sich schnell eine kleine Gruppe rund um mich. Mit dabei Andrea Höller und Nicole Leder die wohl meine stärksten Herausforderinnen werden sollten! Mein Rad in der Wechselzone war dann nicht so besonders schwer zu finden, da mir Werner Dannhauser, der Organisator netterweise einen Ehrenplatz zugeteilt hatte. Rauf aufs Rad hieß es dann Position behaupten, was mir zu Beginn nicht ganz gelang, doch gegen Ende der 40km konnte ich wieder ein wenig aufholen und stieg als Zweite vom Rad! Der Rückstand auf Nicole hielt sich mit knapp über einer Minute noch in Grenzen, da war schon noch einiges drin! Das Laufen war dann genau so ein Auf und Ab, ich wurde überholt, und überholte zurück! Am Ende ergab das dann Platz 4! Es war echt ein toller Tag! Wir hatten in Zell am See auch Vereinsmeisterschaften und viele meiner Vereinskollegen waren mit mir am Start! Nach über 3 Jahren gab es endlich auch wieder einen Triathlon mit 2 Stadlmännern! Resümee, eine super Veranstaltung, eine tolle Stimmung und ein netter Ausklang beim Zeller Seefest am Abend!

Niederlagen machen stark

Das ist zumindest etwas worauf ich zur Zeit versuche zu bauen, denn meine Niederlagen in dieser Saison häufen sich. Am Wochenende musste ich in Zell am See beim "Earl of Pearl", einem Seeschwimmen von 3,8 km erstmals sogar in Spezialdisziplin klein beigeben, und das tat schon sehr weh!

 

Es wird immer schwerer sich danach neu zu motivieren! "Kopf hoch, es kommen auch wieder bessere Rennen"... würde ich wahrscheinlich zu euch sagen, oder, "nimm es nicht so ernst, versuch einfach Spaß zu haben, die schnellen Zeiten kommen dann von selbst"... Wenn ich doch bloß mal selbst auf meine schlauen Worte hören würde! Typisch Sportler, wie kann man so etwas nur so wichtig nehmen, wo das Leben bei uns doch so schön ist! Bis jetzt war ich doch immer gesegnet mit guten Ergebnissen, nur wollte ich einfach immer mehr, doch manchmal kommt dann halt alles anders als man denkt!
Ein Freund von mir wurde gestern bei einem Rennen bei dem man mit dem Paragleiter bzw. zu Fuß von Salzburg nach Monacco unterwegs ist nach über der Hälfte des Rennens an dritter Stelle liegend disqualifiziert, weil er für 35 sec. in eine Zone geflogen ist in der er nicht fliegen hätte dürfen, das ist bitter, aber so etwas passiert, das lässt sich nicht planen. Auch ein Ironman ist zu lange um alles bis ins Detail planen zu können, ein Ironman gleicht mehr einem Abenteuer bei dem man Dingen begegnet mit dem man im Leben nie gerechnet hat, doch alles kein Grund um aufzugeben! Wenn du in Hawaii beim Ironman am Start bist, fragt dich am nächsten Tag keiner in welcher Zeit du den Bewerb beendet hast, es interessiert jeden nur, ob du überhaupt gefinisht hast, denn dann bist du ein Held, und genau so soll es auch sein, denn das ist Ironman!
Ich starte als Profi, ja, ich habe natürlich auch Ehrgeiz schnell zu sein (und wieee), klar und ich habe Sponsoren, denen gegenüber ich die Verpflichtung habe immer mein Bestes zu geben, das mach ich auch, aber ich werde mich jetzt wieder daran erinnern worum es in unserem Sport geht, und das Wort "Aufgeben" kommt dabei nicht vor, und genau das werde ich auch nicht, weder in einem meiner nächsten Rennen noch überhaupt, denn Niederlagen machen stark, und wahrscheinlich muss man erst einmal richtig langsam gewesen sein um alles andere wieder schätzen zu können! In diesem Sinne, auf zum Sieg in Zell am See am kommenden Samstag!!

 

IM Klagenfurt - und sie finishte doch!

Viele von euch haben gestern meinen 7. Ironman in Kärnten live, bzw. am Computer mitverfolgt, und viele werden mich nach der ersten Laufrunde dann plötzlich vermisst haben, naja, das liegt daran, dass ich beschlossen hatte das Rennen zu beenden!

Eigentlich lief alles ganz gut, meine Zeiten bis dahin waren zwar nicht berühmt, aber auch nicht so dass man alles gleich hinschmeißen muss, doch die Sonne brannte in dem Sommer zum ersten Mal unbarmherzig vom Himmel und machte mir das Laufen so schwer, das irgendwann einfach nichts mehr ging (Beziehungsweise war ich wohl nur sauer auf die Sonne, weil sie sich im Training nie blicken lies, und jetzt aufeinmal für mich Zeit hatte). Ich konnte es nicht fassen, dass ich schon wieder mal ein Rennen in den Sand gesetzt hatte, doch in dem Moment war mir alles egal, ich wollte nicht mehr, doch mein Trainer, der sich mit Sicherheit auch mehr von mir erwartet hatte, war der Meinung, das Finishen weit wichtiger wäre als ein super tolle Zeit aufzustellen, und so machte ich mich nach langer Pause auf, mein Rennen zu beenden. Die ersten 8km liefen dann auch sehr gut, doch irgendwie verlor ich dann die Motivation und blieb immer wieder bei meinen Freunden stehen, um ihnen zu sagen, dass ich es jetzt doch lassen. Doch das wollte keiner akzeptieren, und so beendete ich schließlich doch noch nach 11.45 Std. meinen Kärnten Ironman Nr. 7!

Ich bin heute zwar immer noch nicht glücklich darüber wie gestern alles lief, doch ich kann euch versichern, dass es mir jetzt weit besser geht, als zu dem Zeitpunkt wo ich beschlossen hatte das Rennen zu beenden! Ich danke euch alle fürs Daumen drücken und anfeuern, gebt mich nicht auf, ich werds auch nicht tun! In diesem Sinne bis zum nächsten Bewerb!!

Erfolg beim Salzburgerland Triathlon!

Am Samstag den 20. 6. fand in Kuchl der internationale Salzburgerland Triathlon (1,5 - 40 - 10) statt. Nachdem Kuchl nicht weit weg von mir ist und Salzburg Airport nicht nur mein Sponsor ist, sonder auch Sponsor des Events war, war es sozusagen fast Pflicht dort an den Start zu gehen! In mehreren Wellen aufgeteilt stürzten wir uns bei nicht so besonders tollem Wetter (zum Glück gabs keinen Regen) um 14.00 in die eiskalten Fluten des Bürgerausees.

Von Beginn an lief es dabei sehr gut, ich konnte mich von den restlichen Athleten der 2. Welle schon früh absetzen und überholte auch schon in der ersten Runde den Großteil der 2. min vor uns gestarteten Männer! Eine kleine Herausforderung war dann lediglich der Wechsel, der durch den Regen am Vormittag zu einer wahren Schlammschlacht wurde :-) Am Rad liefs dann leider nicht so gut, ich konnte zwar bis ca. Kilometer 15 meine Führung behaupten, der an mir vorbeifliegenden Holländerin Yvonne van Vlerken allerdings gar nichts entgegen setzten. Erst gegen Ende der Radstrecke fand ich dann meinen Rhythmus wieder um schließlich als 2. Frau auf die Laufstrecke gehen zu können! Sehr gut war dabei dann das Gefühl zu wissen, dass mir nichts mehr passieren kann, weil ich weiß, dass ich durchaus auch gut laufen kann!! Somit konnte ich meinen 2. Platz sicher ins Ziel bringen, und ich denke von einer Yvonne van Vlerken (schnellste Frau über die Langdistanz) geschlagen zu werden, ist bei weitem keine Schande!

Fotoshooting am Salzburg Airport!

Eine Erfahrung der ganz anderen Art durfte ich vor Kurzem dank meines neuen Sponsors am Salzburger Flughafen machen, nämlich mit den Flugzeugen und Gepäckstücke um die Wette fahren! Solltet ihr in nächster Zeit mal von Salzburg weg fliegen, kann es schon sein, dass ich euch dabei unter komme :-)

Linz Marathon - 42,195km für Kurzentschlossene

Tri Alpin Radstadt,immer für jeden Blödsinn zu haben! Mein lieber Vereinskollege Mani hatte am Mittwoch die glorreiche Idee, er könne doch in Linz einen Marathon laufen, mein noch lieberer Trainer Daniel hatte darauf hin die Idee wir könnten ihn doch begleiten :-)

Kurz und Gut, ich bin am Sonntag in Linz meinen insgesamt 2. Single Marathon gelaufen! Bei angenehmen weniger als 45 ° Temperaturen gingen wir den ersten Halbmarathon in 1.35 an (juhu) ging ganz locker, aber locker ist etwas, dass ab Kilometer 21 kaum mehr zutrifft, so auch nicht bei mir. Die Kilometer wurden immer langsamer, die Beine immer schwerer, aber, das Ziel kam immer näher. Nach 3.20 Std. lief ich dann ins Ziel! War ein super Gefühl, nach dem Marathon in China endlich wieder einmal 42km durch zu laufen! Ab jetzt heißt es aber wieder volle Konzentration auf Klagenfurt!!

Hart, härter, Ironman China!

Schon mal einen Indoor Ironman in der Sauna gemacht??? Blöde Idee oder? Dachte ich bis gestern auch, aber 45° im Schatten machten das Rennen zum absoluten Härtetest!

Begonnen hat mein 14. bisher härtester Ironman schon mit einem absolut kaotischem Schwimmen! Nicht nur, dass wir Pros ohne Neo, gemeinsam mit allen anderen mit Neo starten mussten, sondern eine unerwartet starke Strömung gegen die wir ankämpfen durften und Bojen die dadurch irgendwie immer ihre Position wechselten. An Orientierung war nicht mehr zu denken, und nach dem ich in der zweiten Runde zu früh abgebogen bin und gegen die Strömung wieder zurück zur richtigen Boje musste, wars vorbei. Am Rad ging dann von Anfang an nichts! Ende Runde eins war der Gedanke nochmal 90km fahren zu müssen verdammt hart! Ab jetzt war finishen meine einzige Motivation! Es war so heiß, dass das Atmen alleine schon anstrengend gewesen wäre. Keine Ahnung wie ich dann den abschließenden Marathon hinter mich gebracht habe. An was was ich mich auf alle Fälle noch gut erinnern kann ist ein Plakat zu Beginn der Laufstrecke mit der Aufschrift "Was dich nicht umbringt macht die nur stärker"! Demnach muss ich jetzt verdammt stark sein :-)

40% Ausfallsquote bei einem Ironman; unter den Top 100 gefinisht mit einer Zeit von 12.18, das war wahrlich die am härtesten erkämpfte Finisher Medaille meiner Triathlonlaufbahn!!

Das war mein Ironman Hawaii 2008!

Eine Woche ist vergangen seit dem Rennen und ich konnte noch eine tolle Woche auf Maui genießen. Mittlerweile bin ich wieder in Österreich zurück und hatte genügend Zeit über mein Rennen nachzudenken.

Nachdenken darüber ob es wirklich gerechtfertigt ist unzufrieden zu sein, unzufrieden darüber, "nur" 3. beste Österreicherin geworden zu sein; unzufrieden darüber "nur" 89. von 500 gestarteten Frauen geworden zu sein und unzufrieden darüber bei einem Bewerb gefinisht zu haben, von dessen Antreten viele Triathleten oft nur träumen können!

Ganz ehrlich, ja, ich bin unzufrieden, aber nur weil ich sehr ehrgeizig bin und einfach immer mein Bestes geben will, und das ist mir an dem Tag einfach nicht gelungen!

 

Trotzdem, es war wieder ein tolles Erlebnis. Ich hatte diesmal als Profi sogar das Privileg vor der Meute der Teilnehmer an den Start zu gehen, was das Schwimmen für mich unheimlich erleichterte, weil das Freischwimmen aus der Masse somit wegfiel. Ich erlebte diesmal Hawaii auch von seiner Besten Seite, mit all seinen Grausamkeiten welche die Insel so zu bieten hatte. Eine davon war der gnadenlose Wind, der es sich offensichtlich an diesem Tag vorgenommen hatte so viele Triathleten wie möglich von der Straße zu wehen. Doch ich kämpfte dagegen an, und war sehr begeistert von mir wie gut ich eigentlich mit dem teilweise sogar Sturm zurecht kam! Rauf zum Wendepunkt nach Hawaii war es teilweise so schlimm, dass beinahe gar nichts mehr ging! Endlich an der Wende angelangt hieß es dann für mich all meinen Mut zusammen zu nehmen und trotz des starken Seitenwindes am Aerolenker zu bleiben und Tempo zu machen! Nach 150km konnte ich es schließlich schon nicht mehr erwarten endlich auf die Laufstrecke zu wechseln. Ich war schon so müde, und hatte schon gar keine Lust mehr am Radfahren. Die Sonne brannte unbarmherzig auf mich nieder und ich versuchte nur noch mich mit allen Mitteln zu kühlen.

 

Die ersten Schritte durch die Wechselzone taten dann verdammt weh. Ich konnte mir nicht vorstellen jetzt noch einen Marathon zu laufen. Ich war mit meinen Kräften am Ende. Doch ich wollte in Ziel und das so schnell wie möglich. Deshalb biss ich einfach die Zähne zusammen, ignorierte Schmerzende Füße und Krämpfe, ignorierte die Hitze und die Müdigkeit und versuchte einfach immer einen Fuß vor den anderen zu setzten. Meile um Meile kämpfte ich mich so vorwärts der Ziellinie entgegen. Nach 10.52min, immerhin noch bei Tageslicht durfte ich dann schließlich nach 2005 erneut die Finishline von Kailua Kona überqueren und es genießen wiedereinmal meinen Schweinehund überwunden zu haben und etwas geschafft zu haben an das ich sicher noch lange denken werde!!

 

Ich hab die zwei Wochen auf Hawaii sehr genossen! Ich habe beschlossen all diese Eindrücke die ich mitnehmen konnte wieder in einem Vortag zusammenzufassen um euch all das weitergeben zu können!

So soll es sein, so kann es bleiben...

...so hab ich es mir gewünscht (Ich und Ich)! Unzählige Male hab ich diesen Song in den vergangenen Wochen im Radio gehört und mir dabei meinen Zieleinlauf beim Ironman in England vorgestellt. An einem wirklich perfekten Tag wären sich zwar vielleicht auch noch die fehlenden 10min auf Platz 2 ausgegangen, aber wer oder was ist schon perfekt. Doch mein Rennen am Sonntag kam dem Ganzen schon sehr nahe: Mit Platz 5 meine beste Ironman Platzierung, trotz extrem schwierigem Gelände mein bislang schnellster Marathon und zur Belohnung die Quali für Hawaii als Profi!!

Begonnen hat alles am Sonntag um 6.00 Uhr Früh im noch nicht mit Tageslicht beleuchteten Schlossteich von Sherborne Castle. Wassertemperatur 16 Grad, Lufttemperatur eiskalt, aber dafür kein Regen. Mit 20min Verspätung (einziges Manko der Veranstaltung) machte ich mich auf zu einem langen, aber von Anfang an super laufenden Tag! Von Beginn weg konnte ich mein eigenes Tempo schwimmen und nach 54min im Vorderfeld das Wasser verlassen. In der Wechselzone meldeten sich durch die Kälte dann schon die ersten Krämpfe, weshalb ich mich auch sofort warm anzog, was sich am Rad auszahlen sollte. Neben den vielen Höhenmetern auf folgenden 180km machte uns dann auch noch starker Wind das Leben schwer, doch das sollte mich nicht davon abhalten mich immer nach vor zu orientieren. Nach beinahe 6 Std auf dem Rad (wow!) gings ab auf die Laufstrecke, oder so ähnlich. Zu laufen galt es 3 Runden a 14km, doch als ich die ersten beiden Kilometer auf matschiger Wiese hinter mich gebracht hatte, und sah wo es weiterging, war ich zunächst ein wenig geschockt. Endlose scheinende Anstiege über Stock und Stein, Waldwege welche durch den vielen Regen der Vortage nur noch aus Schlamm bestanden und ein ewiges Zick Zack durch die Stadt kamen auf mich zu. Doch irgendwie machte das nach einer Weile so richtig Spaß und ich ließ nicht locker, im Gegenteil, je länger das Rennen dauerte desto leichter viel mir das Laufen und dabei fühlte ich mich zum ersten Mal bei einem Ironman echt stark! Und als ich es dann nach 10.35 Std. endlich geschafft hatte, konnte ich mich gemeinsam mit meinem Trainer (der 10min vor mir ins Ziel lief) über ein gelungenes und erfolgreiches Rennen freun!!

Die nächsten Tage gelten jetzt erst einmal der Regeneration. Danach stehen Reise organisieren, auf das Rennen vorbereiten und sehr bald dann auch schon wieder der Abflug nach Kona auf dem Plan! Noch ist die Saison also noch nicht vorbei, und von mir aus kann sie auch gerne so weiter gehen :-)

ÖTSM Litschau - wo Triathlon noch so richtig Spaß macht!

Am Samstag wurden wie auch in den vergangenen beiden Jahren in Litschau (NÖ) die österreichischen Staatsmeisterschaften über die "Double Olympic Distance" ausgetragen. Neben mir kämpften viele namhafte Athletinnen aus dem In - und Ausland um den Titel des "Waldviertler Eisenmanns". Nach dem die letzten beiden Austragungen des Bewerbes von Kälte und Regen gekennzeichnet waren, schien es der Wettergott diesmal mit uns und dem Veranstalter gut zu meinen und schenkte uns einen wettertechnisch perfekten Tag!

Aber nicht nur das Wetter, auch alles Andere sollte an diesem Tag perfekt werden. Beim Schwimmen konnten sich die Ungarin Novakova und die Deutsche Renate Forstner deutlich von mir absetzen, ich wiederum hatte bereits nach der ersten Schwimmrunde einen großen Vorsprung auf das restliche Damenfeld, was sich auch bis zum Ende der Schwimmstrecke nicht ändern sollte. Allein auf weiter Flur machte ich mich an 3. Stelle liegend auf die 84km lange Radstrecke. Noch etwas müde in der ersten Runde gelang es mir in Runde zwei und drei in meinen Rhythmus zu kommen und meinen Vorsprung auf die Verfolgerinnen bei zu behalten. Lediglich Vroni Hauke gelang es am Rad an mir vorbei zu fahren, weshalb ich schließlich an 4. Stelle liegend auf die Laufstrecke wechselte.

 

In den letzten beiden Jahren beendete ich das Rennen nach sehr guter Ausgangslage immer auf Platz 6. Das wollte ich heuer mit aller Kraft verhindern. Ich hatte mir fest vorgenommen, dass egal was auch kommen würde ich mein Bestes geben werde. Nach den ersten 4 Kilometern hatte ich dann auch schon auf die 3. Dame (Renate Forstner) aufgeschlossen, die sich allerdings nicht so leicht geschlagen geben wollte. Schulter an Schulter (naja oder so ähnlich, bei meiner Größe....) liefen wir die nächsten 15km schweigend nebeneinander her. Ich merkte jedoch sehr schnell, das ich diejenige war, die das Tempo machte und es gelang uns auch den Rückstand auf die 2. Platzierte Ungarin zu reduzieren.

 

So, und den Rest erzähl ich lieber kurz und schmerzlos. Einige meinen zwar es war ein Fehler, ich wusste in dem Moment aber einfach nicht wie ich reagieren sollte. Renate machte mir eingangs der letzten Runde das Angebot, ob wir nicht gemeinsam über die Ziellinie laufen wollen, und tja, wie soll es auch anders sein, die liebe Moni ist darauf eingestiegen :-) Somit musste ich nicht mehr länger kämpfen und konnte meine letzten Reserven für England sparen. Wir liefen dann auch gemeinsam ins Ziel, aber nachdem es so etwas wie ex aequo im Triathlon nicht gibt, und ich meine "große Oberweite" (Aussage der Kampfrichter) etwas schneller übers Ziel brachte, wurde ich letztendlich dann doch noch 3. und nicht zu vergessen, hinter Vroni Hauke 2. beste Österreicherin und damit neuerlich Österreichische Vizestaatsmeisterin über die Mitteldistanz!

 

Eine durchaus gelungene Generalprobe für den Ironman UK am 7. September. Gelungen wie immer, diesmal sogar mit schönem Wetter, die Veranstaltung in Litschau! Ein Rennen mit traumhafter Strecke, perfekter Organisation und zuschauerfreundlichem Charakter! Eine empfehlenswerte Abwechslung zu den stressigen und mittlerweile schon zu sehr überlaufenen Ironmanbewerben.
1 Hauke Veronika AUT 0:34:36/ 2:32:52 / 1:36:22// 4:45:30

2 Novakova Eva CZE 0:31:10/ 2:37:08/ 1:38:42// 4:48:39

3 Stadlmann Monika AUT 0:32:46 / 2:41:07/ 1:38:20// 4:53:55

4 Forstner Renate GER 0: 29:45/ 2:42:10/ 1:39:49/ 4:53:55

5 Schwalbe Ulrike GER 0: 42:31/ 2:38:39/ 1:35:23// 4:59:08

6 Candrova Jana CZE 0: 37:43/ 2:44:07 / 1:34:48// 4:59:36

Weitere Bilder zu diesem Bewerb findet ihr übrigens in meiner Fotogalerie. Für den Großteil der Fotos der letzten Rennen möchte ich mich übrigens ganz lieb bei meinem "kleinen" Bruder bedanken, der mittlerweile schon zu meinem persönlichen Pressefotografen aufgestiegen ist! :-)

Triathlon Zell am See: Umwege erweitern die Ortskenntnis...

...hab ich scherzhafterweise zu meinen Trainingskollegen immer gesagt, wenn sie sich bei einer Radausfahrt mal wieder verfahren haben! Dumm nur, wenn es einem dann selber passiert, dümmer, wenn das in einem Rennen der Fall ist, und am dümmsten, wenn man dadurch in Führung liegend einen riesen Vorsprung einbüßt!

So geschehen beim erstmals wieder ausgetragenen Kurzdistanz Triathlon in Zell am See. Das Wetter meinte es zunächst einmal sehr gut mit uns. Nach Strömendem Regen bei der Anfahrt zeigte sich während des Bewerbes sogar die Sonne. Der Schwimmstart war herrlich. Wir 50 Damen durften 15 min vor den Herren starten, wodurch für mich der Weg frei war und ich ungehindert mein Tempo schwimmen konnte. Als erste aus dem Wasser trödelte ich leider viel zu viel in der Wechselzone und musste am Rad erst wieder einige Konkurrentinnen einholen. Doch schon nach wenigen Kilometern war ich an der Spitze und ich führte das Komplette Feld an, keiner vor mir :-) Das war ein tolles Erlebnis. Leider konnte ich diesen Vorsprung nicht bis ans Ende der Radstrecke bringen, denn bei Kilometer 27 fand ich leider nicht mehr die richtige Abzweigung zurück und verlängerte meinen Radausflug um gute 2km. Mit einer ordentlichen Aufholjagt konnte ich einige Mädls bereits am Rad wieder einholen um als 5. auf die Laufstrecke zu gehen. Nicht mehr so besonders motiviert lief ich einen passablen 10km Lauf und kam dann schließlich als 4. etwas deprimiert ins Ziel!

Resümee des Tages: Meine Form stimmt mich absolut zuversichtlich für die noch ausstehenden Rennen, und, als Profi sollte man vielleicht vor einem Rennen das man nicht kennt einen kurzen Blick auf den Streckenverlauf riskieren :-)

IM Nizza - eine Reise wert...

Definitiv eine Reise wert war der Ironman in Nizza am vergangenen Wochenende! Zwar waren die ca. 37 Grad Außentemperatur nicht unbedingt die bestens für Höchstleistungen, doch die wunderschöne Berglandschaft in die uns die 180km Radstrecke führte entschädigte für Alles!!
Los gings mit dem Bewerb bereits um 6.30 Morgens, pünktlich zur Morgendämmerung erfolgte der Startschuss und 2600 Triathleten stürzten sich in die Fluten des Meeres! Nach 55min, dicht auf den Fersen der Führenden, war für mich das Schwimmen aber auch schon wieder vorbei. Vorbei, um mich endlich aufs Rad zu schwingen. Doch zu vor war noch eine endlos lange Wechselzone zu durchqueren, die meine Wechselzeit auf unglaubliche 5 Minuten ansteigen lies. Zu Beginn der Radstrecke lief alles einwandfrei, doch bereits nach 20km an den ersten Anstiegen merkte ich eine ungewohnte Müdigkeit, die leider auch an den restlichen Bergen nicht nachlies. Unglaubliche 1900Höhenmeter mussten wir überwinden um endlich nach erschreckend langer Radzeit auf die Laufstrecke gehen zu dürfen. Hier liefs die ersten 15km sehr gut, und ich merkte auf dem Wendekurs recht schnell dass sich der Rückstand auf die Zweite immer im gleichen Abstand bewegte. Doch dann wurde die Hitze für mich leider unerträglich, und der Ansturm auf die Labestationen immer größer, so dass es mir einfach nicht mehr gelang im Vorbeilaufen genügend Wasser zur Abkühlung zu erwischen, weshalb auch ich ab dem Halbmarathon die Labestationen gehend durchquerte. 5km vor Ziel überfiel mich nochmal ein unglaublicher Motivationschub und ich beschloss, die vor mir liegende Dame, welche mich kurz zuvor überholt hatte, wieder zurück zu überholen, was mir auch sehr gut gelang. Ohne mich auch nur einmal um zudrehen lief ich was das Zeug hielt und lies bis zum Ziel nicht mehr nach! Nach 10Std. und 36 min mit einem herausgelaufenen Vorsprung von zweieinhalb Minuten erreichte ich noch als 8. Dame das Ziel! Das erste auf das ich mich danach auf die Suche machte war Schatten, welchen ich die 10einhalb Stunden davor sehnsüchtigst herbeigewünscht hatte!

 

Alles in allem ein wunderschöner Wettkampf mit toller Organisation, vielen netten Menschen und einer unglaublich beeindruckenden Kulisse!

 

Jetzt steht zunächst einmal ausrasten am Plan, bevor es im August mit einigen heimischen Bewerben und dann im September mit dem Ironman in England weitergeht. Einstweilen, Danke fürs Daumen drücken und auf Bald!